„Lebenswerte Innenstädte mit Zukunft bleiben unser Ziel. In diesem Sinne bringt das Bündnis Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen und ist dabei weit mehr als ein Projekt. Es ist eine Denkwerkstatt mit klaren Handlungsfeldern, die künftig noch stärker als Leitplanken für die Stadtentwicklungspolitik wirken müssen. Dazu gehört die Sicherung der Lebensqualität, Klimaresilienz in den Innenstädten, Teilhabe und natürlich die Digitalisierung“, so Minister Schütz.
Beim Bündnistreffen werden praxisnahe und zukunftsgewandte Projekte aus den Arbeitsgruppen vorgestellt. Die „Essbare Stadt Mühlhausen“ fördert die soziale Teilhabe, um brachliegende und unkultivierte Freiflächen für nachhaltiges wie produktives „Urban Gardening“ (Urbaner Gartenbau) zu erschließen. Das Projekt „DOWNTOWN SNAPS“ ist ein positiver Impuls, um das Bündnis in der breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen - insbesondere bei Bürgerinnen und Bürgern als bislang noch wenig eingebundene Zielgruppe der Bündnisarbeit. Mit dem digitalen Kompass entsteht ein modernes Werkzeug, um innerstädtische Leerstände zu erfassen und Leitsätze zu deren Aktivierung zu entwerfen.
„Keine Innenstadtstrategie ohne Digitalisierung“, machte der Minister noch einmal deutlich. „Digitalisierung ist dabei kein Selbstzweck. Sie ist ein Instrument, um Prozesse zu vereinfachen, Bürgerbeteiligung auf neue Weise zu fördern und Impulse zu setzen – etwa im Zuge digitaler Leerstandsbewältigung in den Innenstädten“, fügte er hinzu.
Das Aktionsbündnis "Innenstädte mit Zukunft" versteht sich als strategische Kommunikations- und Austauschplattform und umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure. Aktuell wirken über 100 Mitglieder aktiv im Rahmen der drei Arbeitsgruppen (AG „Klima“, AG „Wohnen und Leben in der Stadt“ (WULIS) und AG „Leerstandsbewältigung“) mit und initiieren unterschiedliche Pilotprojekte.

