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Medieninformation Startschuss für Ausbau des Fernwärmenetzes in Gotha – Vorhaben wird mit rund 4,7 Mio. Euro EFRE-Mitteln gefördert


In Gotha ist heute der Startschuss für den Ausbau der städtischen Fernwärmeversorgung gefallen. Herzstück ist die Errichtung eines Großwärmespeichers mit rund 60 MWh Speicherkapazität. Das Vorhaben wird mit rund 4,7 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

„Die finanzielle Unterstützung unterstreicht die strukturelle Bedeutung des Projektes für eine wirtschaftlich tragfähige und zukunftssichere Wärmeversorgung in Gotha. Die Gothaer Stadtwerke stehen seit Jahrzehnten für eine verlässliche Energieversorgung. Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes und der Weiterentwicklung der Erzeugungsstruktur wird diese Entwicklung konsequent fortgeschrieben. Davon profitieren die Endverbraucher und die Fernwärmepreise können langfristig stabilisiert werden“, so Infrastrukturminister Steffen Schütz.

Ganz konkret werden die Gebäude im Teilabschnitt der Bahnhofstraße, im Wohnquartier im Bereich der Reyherstraße/Straße der Einheit/Enckestraße und in der südlichen Seebergstraße von Gas- auf Fernwärmeversorgung umgestellt sowie ein rund 60 MWh großer Wärmespeicher errichtet. Damit wird ein wesentlicher Baustein zur weiteren wirtschaftlichen Optimierung der Fernwärmeerzeugung umgesetzt. Das Projekt ermöglicht die Entkopplung von Wärme- und Stromproduktion im Rahmen des Kraft-Wärme-Kopplungssystems und stärkt damit die Flexibilität, Investitionssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Fernwärmeversorgung in Gotha. Der Wärmespeicher ist ein zentraler Schritt, um den Betrieb der Blockheizkraftwerk-Anlagen effizienter zu gestalten, Lastspitzen besser auszugleichen und Erlöspotenziale gezielt zu nutzen.

Neben dem Wärmespeicher erhalten die Gebäude neue, moderne Fernwärmekompaktstationen mit Speicherladesystem zur Warmwasserbereitung. Im Zuge des Vorhabens werden zudem der Trinkwasserspeicher sowie Teile des Rohrnetzes ausgetauscht. Die förderfähigen Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 8 Mio. Euro.

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