„Wir wollen verstärkt Bauvorhaben fördern, die den durch Abwanderung entstandenen Leerstand im ländlichen Raum wieder nutzbar machen und solche, die durch Um- und Wiedernutzung von Gebäuden Ortskerne aufwerten und städtebauliche Missstände beseitigen. Damit einhergehend wollen wir gemeinschaftliche, generationenübergreifende und altersgerechte Wohnformen sowie energieeffizientes und innovatives Bauen im Bestand fördern“, so Staatssekretärin Schönig. „Wir sind zuversichtlich, dass wir so die Wohnsituation für viele Menschen im Freistaat verbessern können, zur Verfügung stehende Ressourcen nachhaltig nutzen und in gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land investieren“, fügte sie hinzu.
Der Bundeskongress VISIONALE der Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. findet erstmals im Freistaat Thüringen statt. Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij übernahm die Schirmherrschaft. Der Verein ist ein Zusammenschluss von Frauen aus allen Bereichen der Immobilienbranche. Er bietet seinen Mitgliedern eine Plattform zum Fach- und Erfahrungsaustausch und zur Erweiterung des persönlichen Netzwerks. Zudem unterstützt er Frauen in Beruf und Karriere und fördert gezielt den weiblichen Nachwuchs der Branche. An 13 Standorten in Deutschland sind über 1.000 Mitglieder aktiv.
Staatssekretärin Schönig bedankte sich in ihrem Grußwort ausdrücklich für das Engagement. „Mit ihrer Arbeit bringen sie Fachexpertise aus der Immobilienbranche mit Fragen der Gleichstellung und mit Solidarität untereinander zusammen“, sagte sie.

