Staatssekretärin Starke begrüßt den Vorschlag der Initiative, dass für IT-Verfahren, die Bund, Länder und Kommunen betreffen, einheitliche Lösungen geschaffen werden sollen. „Das ist insbesondere bei den Verwaltungsleistungen sinnvoll, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern benutzt werden. Nicht jedes Bundesland oder jede Kommune muss das Rad neu erfinden. Mit zentralen Lösungen wird die Digitalisierung effizienter und unnötige Doppelinvestitionen werden vermieden“, sagte sie.
Der Abschlussbericht zeige zudem, dass es bei der Verwaltungsmodernisierung als Daueraufgabe nicht nur um Technik, sondern auch um Kultur, Prozesse und Menschen gehe. Bürokratieabbau dürfe nicht nur beschlossen, sondern müsse auch spürbar gemacht werden. „Mit dem Digitalcheck sind wir in Thüringen schon einen ersten wichtigen Schritt gegangen, Verwaltungsprozesse von Anfang an digital und nutzerzentriert zu gestalten“, so Staatssekretärin Starke.
Die digitale Transformation und der damit verbundene kulturelle Wandel sind gesamtstaatliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen, so Staatssekretärin Starke abschließend. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, brauche es Mut zur Veränderung, eine Verwaltung als lernende Organisation und eine neue Fehlerkultur. „Die Richtung des Abschlussberichts stimmt. Jetzt brauchen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam Umsetzungskraft. Auch wir in Thüringen sind bereit, diesen Weg konsequent zu gehen“, sagte sie.

