„Mit der energetischen Sanierung der Werratalschule ist es gelungen, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein modernes Lern- und Arbeitsumfeld zu schaffen und gleichzeitig den Ansprüchen an nachhaltiges und klimafreundliches Bauen gerecht zu werden“, so Ministerin Susanna Karawanskij. Die umfangreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen an Schule und Sporthalle verringern den jährlichen Ausstoß von klimaschädlichen Gasen um über 30 Tonnen. Zudem werden beim Betrieb der Schule künftig über 100 Megawattstunden beim Primärenergieverbrauch eingespart.
Im Rahmen der Veranstaltung in Bad Salzungen übergab die Ministerin symbolisch den Bescheid für eine weitere Schulsanierung. Mit 4,7 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm fördert das Land die komplette Generalsanierung der staatlichen Regelschule Wutha-Farnroda, um den heutigen Anforderungen an Energetik, Technik, Pädagogik, Sicherheit, Brandschutz und Barrierefreiheit zu entsprechen. „Mich freut sehr, dass es hier gelingt, eine Schule zu sanieren und zu modernisieren, die nicht zuletzt einen besonderen sozialen Auftrag hat“, so Ministerin Karawanskij. An der Schule besteht ein höherer Bedarf an weiterem Förderunterricht, an Differenzierungsräumen und Teilungsstunden aufgrund der unterschiedlichen Grundlagen der Schüler:innen.
„Die Stärkung des ländlichen Raumes hat viele Facetten“, so die Ministerin abschließend. „Beide Schulsanierungsmaßnahmen zeigen, dass wir Infrastruktur und damit gute Rahmenbedingungen für Bildungs- und soziale Gerechtigkeit, für Nachhaltigkeit und Klimaschutz auch jenseits der großen Städte schaffen. Das hat für uns als Landesregierung eine hohe Priorität und wird uns auch in unserem künftigen Handeln leiten“, fügte sie hinzu.



