Ministerin Karawanskij und Staatssekretärin Dr. Katja Böhler beim Richtfest für neues Lehr- und Forschungsgebäude an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach
„Als Bauherr schlagen wir mit dem neuen Lehr- und Forschungsgebäude ein weiteres Kapitel bei der baulichen Weiterentwicklung der Dualen Hochschule Gera-Eisenach auf. Seit über zwei Jahrzehnten entwickeln wir den Campus Gera strategisch weiter und haben in den vorangegangenen drei Bauabschnitten bereits 26 Millionen Euro investiert“, so Ministerin Susanna Karawanskij. „Das damals marode, im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Tinz zu einem Hochschulstandort zu entwickeln, war eine Chance, die wir nutzen wollten. Durch die Kombination moderner Architektur mit der historischen Bausubstanz des Schlosses ist an der Hauptzufahrtsstraße nach Gera ein Ensemble mit hohem baukulturellen und städtebaulichen Wert entstanden“, fügte die Ministerin hinzu.
„Das duale Studium an der DHGE ist wegen seines hohen Praxisanteils in Unternehmen und Verwaltung besonders geeignet, um Studierende für den heimischen Arbeitsmarkt auszubilden und vor allem auch in der Region zu halten. Nicht zuletzt deshalb genießt die DHGE einen ausgezeichneten Ruf – und zwar gleichermaßen bei den Studierenden als auch bei den unzähligen Praxispartnern aus Wirtschaft und Verwaltung. Das neue Forschungsgebäude wird diesen Ruf weiter stärken, indem es moderne und bedarfsgerechte Lehrsäle, Laborflächen und Büroräume bereithält, die optimale Voraussetzungen für Lehre und Forschung bieten“, sagte Forschungsstaatssekretärin Dr. Katja Böhler.
Das neue Lehr- und Forschungsgebäude der Dualen Hochschule Gera-Eisenach wurde aus Kapazitätsgründen dringend benötigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 stieg die Zahl der Studierenden am Standort Gera kontinuierlich an. „Mit dem Neubau geht eine signifikante Verbesserung der Studienbedingungen einher. Nicht nur der Hochschulstandort Gera, sondern auch der Wirtschaftsstandort Ostthüringen und die städtebauliche Attraktivität des Oberzentrums Gera werden gestärkt“, so Ministerin Karawanskij.
Das Bauvorhaben wird in Zuständigkeit des Thüringer Landesamtes für Bau und Verkehr (TLBV) umgesetzt, das 2020 einen europaweiten Architektenwettbewerb durchführte. Aus insgesamt 89 Einsendungen ging dabei das Erfurter Büro Worschech Architekten Planungsgesellschaft mbH als Sieger hervor.
Die DHGE wurde zum 1. September 2016 als Rechtsnachfolgerin der Staatlichen Studienakademie Thüringen – Berufsakademien Gera und Eisenach errichtet. Am Standort Campus Gera nutzt die DHGE vier landeseigene Gebäude im Schlossareal Tinz sowie eine Mietliegenschaft.

