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Neues Vergabeverfahren für die Schwarzatalbahn wird diese Woche auf den Weg gebracht


Um den weiteren Betrieb der Schwarzatalbahn zwischen Rottenbach und Katzhütte sicherzustellen, hat der Freistaat Thüringen ein neues Vergabeverfahren auf den Weg gebracht. Die Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union erfolgt noch in dieser Woche. Damit können sich nun interessierte Eisenbahnverkehrsunternehmen für eine Teilnahme am Verfahren melden.

Gegenwärtig betreibt die DB RegioNetz Verkehrs GmbH den Streckenabschnitt auf der Grundlage eines Verkehrsdurchführungsvertrags. Dieser läuft am 9. Dezember 2023 aus.

Es sind Angebote sowohl mit Neu- als auch mit Gebrauchtfahrzeugen zulässig, wobei keine Festlegung auf eine bestimmte Antriebstechnologie getroffen wurde. Allerdings müssen alle Bieter auch eine Option abgeben, die den Einsatz von Biokraftstoff beinhaltet. Dadurch könnte auch mit Gebrauchtfahrzeugen eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen erreicht werden. Die Laufzeit des Vertrags beträgt fünf Jahre (bis Dezember 2028) mit einer Verlängerungsoption um drei weitere Jahre (bis Dezember 2031). Dadurch stehen dem Freistaat mehrere Alternativen offen, die Schwarzatalbahn nach Vertragsende zusammen mit anderen Linien auszuschreiben und ggf. ein größeres Netz zu bilden.

Das Fahrplanangebot mit dem attraktiven täglichen Stundentakt und den bewährten Anschlüssen in Rottenbach in Richtung Erfurt und Saalfeld bleibt unverändert. So können auch die Gäste der Thüringer Bergbahn ihre Anreise nach Obstfelderschmiede weiterhin mit dem Schienenpersonennahverkehr planen.

Die Zuschlagserteilung an den siegreichen Bieter ist für das zweite Quartal 2023 vorgesehen.

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