Im Zuge des Vorhabens wurde die Zentrumsfunktion der Fußgängerzone Wilhelmstraße gestärkt und weiter ausgebaut. Zudem wurde der öffentliche Raum funktional, gestalterisch und atmosphärisch neugestaltet. Ziel war es, eine repräsentative, attraktive und zukunftsfähige Adresse zu schaffen, die den verschiedensten Nutzungsanforderungen gerecht wird. Verbessert wurden insbesondere die Freiraumqualität und die Barrierefreiheit. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur erneuert, zum Beispiel das Beleuchtungskonzept, vorhandene Medien im Untergrund wie Fernwärme, Strom, Trinkwasser, Regenwasserkanal und Schmutzwasserkanäle.
Hintergrund:
Der Fokus der Landesregierung in puncto Städtebauförderung liegt auf einer sozial gerechten, ökologisch nachhaltigen und klimapolitisch verantwortlichen Stadtentwicklung. In allen Landesteilen werden Ortskerne aufgewertet, Verkehrsbelastungen gesenkt und soziale Strukturen in den Quartieren unterstützt. Mit Blick auf gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen ist die Städtebauförderung für die Entwicklung urbaner und ländlicher Räume gleich wichtig. In diesem Jahr hat die Landesregierung fast 95 Millionen Euro für die Städtebauförderung in Thüringen eingeplant. Seit 1991 wurden in Thüringen ca. 3,5 Milliarden Euro des Bundes und des Freistaates in den Städtebau investiert. Allein in Heiligenstadt wurden seit 1991 im Rahmen der Städtebauförderung rund 40 Mio. Euro Finanzhilfen eingesetzt.

