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Medieninformation Ministerin Susanna Karawanskij gibt Fuß- und Radweg zwischen Stadtweg und Kranichfelder Straße in Erfurt für die Öffentlichkeit frei


„Der Fuß- und Radweg ist Teil eines der größten und bedeutendsten Bauvorhaben des Freistaats Thüringen. Das Gelände der ehemalige Gneisenau-Kaserne aus den 1930-er Jahren wird umgebaut und das Gebiet städtebaulich entwickelt. Seit dem Architektenwettbewerb 2008 hat der Freistaat in das rund elf Hektar große Areal über 120 Millionen Euro investiert und auf rund 32.800 m² Gesamtnutzungsfläche modernste Arbeitsräume für die Thüringer Polizei geschaffen“, sagte die Ministerin bei der Freigabe des Weges.

Symbolische Eröffnugn eines neuen Radweges. Fünf Personen haben ein Absperrband durchschnitten und schauen in die Kamera.
Foto: Kaja Müller / TMIL

Nachdem bereits Landeskriminalamt Thüringen, Bereitschaftspolizei Thüringen und Kriminalpolizeiinspektion Erfurt auf dem Gelände untergebracht seien, liefen die Planungen des Freistaats Thüringen weiter. Derzeit plane das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr ein Funktionsgebäude für die Zentralstelle zur Verwahrung von Betäubungsmittelasservaten und für die Einsatzküche der Bereitschaftspolizei. Die Liegenschaft biete weitere Ausbaukapazität für rund 20.000°m² Nutzfläche für Dienststellen des Innenministeriums, so Karawanskij.

Der heute freigegebene Fuß- und Radweg ist Teil der großen Landesbaumaßnahme. Er schafft für die Öffentlichkeit eine wichtige Verbindung des Wohngebietes „Kleiner Herrenberg“ mit den Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs im Bereich Kranichfelder Straße. Der rund 330 Meter lange und drei Meter breite Weg führt über das landeseigene Polizeiareal entlang der südöstlichen Grundstücksgrenze zur Liegenschaft der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. Die Investitionskosten für die Herstellung des Geh- und Fahrradweges betrugen rund 340.000 Euro.

In einem städtebaulichen Vertrag vereinbarte der Freistaat Thüringen mit der Stadt Erfurt die Schaffung eines Fuß- und Radweges. Bereits 2014 wurde seitens des Landes mit der neu angelegten Hauptzufahrt der Polizeiliegenschaft die große Kreuzung Kranichfelder Straße/Am Schwemmbach/Käthe-Kollwitz-Straße umgestaltet und erweitert.

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