Seitenbeginn Zur Hauptnavigation Zum Seiteninhalt

Medieninformation Ministerin Karawanskij zu vermeintlich beabsichtigten Streichung von Fernverkehrsverbindungen in Thüringen


„Mit Empörung habe ich die heutige Berichterstattung des „Spiegel“ zu vermeintlich geplanten Streichungen von Verbindungen im Fernverkehrsangebot der Deutschen Bahn zur Kenntnis genommen. Als kleinteilig strukturiertes Land ist Thüringen für seine Entwicklung auf die Anbindung an Metropolregionen angewiesen. Insbesondere für den Ostthüringer Raum, der damit vom Fernverkehr abgeschnitten würde, hätten die geplanten Streichungen nicht absehbare Folgen für die Entwicklung der Region als attraktiver Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort“, schreibt sie in einem Brief an den Vorstand von DB Fernverkehr.

Trotz des Dementis zu den Streichungen mehrerer Fernverkehrsverbindungen in ganz Deutschland wendet sich Ministerin Karawanskij in einem Schreiben an die DB Fernverkehr. Sie verweist darin auf die Bedeutung der Linien IC 51 und IC 61 für den Standort Thüringen. Außerdem würden für Pendlerinnen und Pendler wichtige Verbindungen entfallen, die das Land zeitnah und in diesem Umfang mit SPNV wohl nicht kompensieren könne, da hierfür sowohl die finanziellen Mittel als auch Personal und Triebfahrzeuge fehlten.

Die Verkehrsministerin bittet die DB eindringlich, bei ihren Entscheidungen immer die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Regionen Deutschlands zu ermöglichen.

„Sollten die im Spiegel-Artikel benannten Streichungen im Fernverkehr so umgesetzt werden, wäre das ein herber Rückschlag nicht nur für Thüringen, sondern für den Osten der Republik insgesamt. Auch Menschen in weniger dicht besiedelten Regionen haben ein berechtigtes Interesse an einer guten Verkehrsanbindung und einem Anschluss an den Fernverkehr“, so Karawanskij.

Neueste Beiträge

Diese Seite teilen

Weitere Werkzeuge