Im Rahmen eines neuen EU-Projekts mit dem Titel „Rail4Regions“ fand kürzlich ein Auftakttreffen interessierter Akteure statt, auf dem weitere Potenziale erörtert wurden, den Schienengüterverkehr zu stärken. „Nur auf einer guten fachlichen Grundlage kann die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene als klimafreundlichen Verkehrsträger gelingen“, sagt die Ministerin.
Im Projekt „Rail4Regions“ führt das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ein Konsortium mit elf weiteren europäischen Partnern. Neben verschiedenen Regionen arbeiten Forschungsinstitute, Universitäten sowie Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnverkehrsunternehmen aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Slowenien, der Slowakei, Italien, Österreich, Ungarn und Polen zusammen.
Ziel des EU-Projekts „Rail4Regions“ ist es, gemeinsam mit europäischen und regionalen Partnern umsetzbare Lösungen zu entwickeln, die den Zugang zu den europäischen Verkehrskorridoren verbessern, die regionale Entwicklung fördern und umweltfreundlichen Verkehr für ländliche Regionen ermöglichen. Im Ergebnis erhalten die Akteure aus den Bereichen Verkehr und Raumplanung Hilfestellungen, um den Schienengüterverkehr durch Anschlussgleise, wiederverwendete Neben- und Zubringerstrecken, verbesserte Ladeinfrastruktur und die Förderung des Einzelwagenverkehrs zu stärken.
Im Freistaat Thüringen hat das TMIL gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt erfolgreich die „Entwicklung einer Roadmap für die Wiederbelebung stillgelegter Bahnstrecken für den Güterverkehr am Beispiel der Ohratalbahn zwischen Gotha und Gräfenroda“ realisiert.

