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Medieninformation Ministerin Karawanskij überreicht Meisterbriefe und Zeugnisse: „Grüne Berufe sind für Gesellschaft systemrelevant“


Beim heutigen Meistertag für agrar- und hauswirtschaftliche Berufe in Sondershausen übergibt Thüringens geschäftsführende Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Susanna Karawanskij Zeugnisse und Meisterbriefe an 51 Absolvent:innen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr bestandene Meisterabschlüsse in den Grünen Berufen mit 1.000 Euro prämiert. „Grüne Berufe sind für unsere Gesellschaft systemrelevant, unentbehrlich, modern und abwechslungsreich. Es muss daher noch stärker gelingen, junge Leute für die Grünen Berufe zu gewinnen, ihnen eine gute Aus- und Fortbildung und eine gesicherte Perspektive zu bieten“, so Ministerin Susanna Karawanskij.

Insgesamt erhalten jeweils 17 Landwirtschaftsmeister:innen, Gärtnermeister:innen und Fachagrarwirt:innen Herdenmanagement ihre Zeugnisse und Meisterbriefe. Zudem werden neun ehrenamtliche Prüfer:innen der Landesprüfungsausschüsse und fünf Prüfungsbetriebe für ihre Leistungen ausgezeichnet. Ministerin Karawanskij dankt ausdrücklich für dieses Engagement: „Ohne das ehrenamtliche Engagement der Prüfenden und den Einsatz der Prüfungsbetriebe gäbe es keine Aus- und Fortbildung in den Grünen Berufen.“

Ministerin Karawanskij appelliert an den Berufsstand, insbesondere an die Landwirtschaftsunternehmen, die berufliche Fortbildung noch stärker zu unterstützen. Den zum zweiten Mal vom Land ausgereichten Meisterbonus erhalten in diesem Jahr 25 Absolvent:innen. Die jahrgangsbesten Fortbildungsabschlüsse in den Grünen Berufen bekommen zusätzlich 1.000 Euro Meisterprämie bzw. im Fall der Fachagrarwirt:innen Herdenmanagement 500 Euro.

Im Freistaat arbeiten etwa 38.000 Menschen in der Land- und Forstwirtschaft sowie im nachgelagerten Gewerbe. 3.600 Agrarbetriebe bewirtschaften mehr als 772.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche und damit etwa die Hälfte der Fläche Thüringens. Wie andere Wirtschaftszweige stehen Landwirtschaft und Grüne Berufe vor einem Generationswechsel. Die Landesregierung unterstützt die Branche bei der Nachwuchssicherung mit zahlreichen Maßnahmen. „Junge Nachwuchskräfte müssen befähigt werden, mit einer sich stark verändernden Lage in der Branche umzugehen. Maßgeblich muss die Sicherung des Einkommens, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und ein konsequentes Reagieren auf die eintretenden Klimaveränderungen sein“, so Ministerin Karawanskij abschließend.

 

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