„Der demografische Wandel prägt in entscheidendem Maße die Entwicklung unseres Landes. Er bringt große Herausforderungen aber auch Chancen mit sich. Viele Menschen in Thüringen packen bereits tatkräftig an, um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen. Dazu gehört auch Familie Granzow aus Eisfeld, die sich seit Jahren mit ganzer Kraft privat für die Inklusion starkmacht. Ich freue mich, dieses außergewöhnliche private Engagement mit dem Sonderpreis des Thüringer Demografiepreises 2024 auszuzeichnen. Das Gartenprojekt von Familie Granzow ermöglicht Menschen mit und ohne Handicap eine Teilhabe am ‚Leben nach dem Normalitätsprinzip‘. Es stärkt in besonderem Maße das soziale Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Ministerin Karawanskij bei der Preisübergabe.
Seit vielen Jahren bietet Familie Granzow in ihrem eigenen Zuhause in Hirschendorf gehandicapten Menschen verschiedene Mitmach-möglichkeiten. Ihren Garten haben sie gemeinsam in ein „Paradies der Sinne“ verwandelt. Das ehrenamtliche Projekt, dessen Ziel es ist, die Akzeptanz von Menschen mit Beeinträchtigungen zu erhöhen, wurde kürzlich mit der „Thüringer Rose“ ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt von der DAK mit dem Pflegepreis geehrt. Darüber hinaus war es für den 10. Thüringer Demokratiepreis 2024 und den Thüringer Inklusionspreis im Jahr 2022 nominiert.


