Die Aktion bildete den Auftakt der Wald-Retter-Woche, die das Forstamt Erfurt-Willrode bereits zum dritten Mal mit großer öffentlicher Beteiligung durchführt. Bis zum 15. Oktober werden insgesamt 1400 Teilnehmer:innen an 27 Orten in allen Revieren des Forstamts über 6500 Bäume pflanzen.
„Aktionen wie die Wald-Retter-Woche sind unglaublich wichtig, denn sie bringen die, die etwas für den Wald tun wollen, mit denen zusammen, die diese Hilfe dringend brauchen. Sie machen zudem erlebbar, dass wir alle nicht nur etwas für die Zukunft unserer Wälder tun müssen, sondern vor allem auch können. Wenn es gerade Kinder sind, die hier Engagement, Hilfsbereitschaft und Umweltbewusstsein zeigen, beeindruckt mich das umso mehr. Welches Bild könnte besser für Nachhaltigkeit und Zukunft stehen, als Kinder, die gemeinsam Bäume pflanzen?“, so Ministerin Susanna Karawanskij.
Die 150 kleinen Eichen aus der Forstbaumschule Breitenworbis wurden auf einer Borkenkäfer-Schadfläche gepflanzt, was in diesem Fall konkret der Waldgenossenschaft Rockhausen zugutekommt. Insgesamt wird die Wald-Retter-Woche mit 35.000 Euro Spenden- und Sponsorengeldern unterstützt. „Als Landesregierung investieren wir in den kommenden Jahren allein in den Waldumbau jährlich über 11 Millionen Euro. Letztlich kann aber jede/r nach seinen Kräften und Möglichkeiten etwas tun und den Waldbesitzenden zeigen, dass sie nicht alleine gelassen werden“, unterstrich die Ministerin die Bedeutung der Wald-Retter-Woche.
Bildquelle: Katja Müller (TMIL)




