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Medieninformation Ministerin Karawanskij besucht Grundschule und Klubhaus der Jugend in Saalfeld


Auf Einladung von Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania besuchte Ministerin Susanna Karawanskij heute die Grundschule Saalfeld-Gorndorf sowie das Saalfelder Klubhaus der Jugend. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der durch die Gemeinde geplante Ersatzneubau der Grundschule "Am Roten Berg" in Saalfeld-Gorndorf sowie die geplante Sanierung des Klubhauses der Jugend. „Beides sind dringliche Vorhaben, die wir seitens des Landes gerne unterstützen möchten“, so Ministerin Karawanskij.

Bauministerin Karawanskij unterstrich die Absicht des Infrastrukturministeriums, den geplanten Ersatzneubau der Grundschule Gorndorf im Rahmen der Programmaufstellung zum Schulinvestitionsprogramm 2024 mit der maximal möglichen Förderung von 6 Mio. Euro zu berücksichtigen. „Wegen der derzeit noch laufenden Haushaltsaufstellung für das Jahr 2024 steht dies jedoch noch unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung zum Haushaltsplan 2024 durch den Thüringer Landtag. Ich bin optimistisch, dass das Parlament hier die entsprechenden Prioritäten setzen wird“, sagte sie. 

Die Grundschule Saalfeld-Gorndorf befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und bedarf umfassender Investitionen. Für das Bewilligungsjahr 2023 wurde das Schulbauvorhaben erstmalig durch die Stadt Saalfeld zur Förderung aus dem Schulinvestitionsprogramm angemeldet. Aufgrund der Vielzahl vorliegender Anmeldungen mit vergleichbarer Dringlichkeit und nur begrenzt verfügbaren Haushaltsmitteln konnte es jedoch nicht für eine Förderung im Jahr 2023 berücksichtigt werden.

Beim Klubhaus der Jugend in Saalfeld handelt es sich ebenfalls um ein stark sanierungsbedürftiges Gebäudeensemble, das eine lange Nutzungsgeschichte hat und sich in seiner Funktion als wichtiger Anker für jugendliche Begegnungen und Kultur regional etabliert hat. Die Gesamtkosten der geplanten Sanierung belaufen sich auf circa 8. Mio. Euro. Die Stadt hatte das Vorhaben für den EFRE-Wettbewerb "Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung" (Förderperiode 2021- 2027) angemeldet. Es konnte in diesem Rahmen jedoch nur als "Nachrücker" bestätigt werden.

Ministerin Karawanskij erörterte mit Bürgermeister Kania und den Akteur:innen vor Ort eine mögliche Förderung des Vorhabens durch die Städtebauförderung. „Da sich das Klubhaus im Sanierungsgebiet ‚Historische Altstadt‘ befindet, kommen die Bund-Länder-Programme ‚Lebendige Zentren‘ und ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ der Städtebauförderung grundsätzlich für eine Unterstützung des Vorhabens in Frage. Ich möchte die Stadt Saalfeld ermutigen, die entsprechenden Anträge zu stellen, um das Klubhaus der Jugend langfristig zu erhalten“, sagte sie.

Alle Fotos: D. Santana (TMIL)

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