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Medieninformation Ministerin Karawanskij beim Richtfest für Neubau der Gemeinschaftsschule „Am Hartwege“ in Weimar


Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij nahm heute am Richtfest für den Neubau des Schulgebäudes für die Gemeinschaftsschule Weimar am Standort „Am Hartwege“ teil. Der Neubau ist Kandidat der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen und hat als „Schule der Zukunft“ Modellcharakter für vergleichbare Schulformen im Bundesland. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit insgesamt 11 Mio. Euro. Davon stammen 5 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm und 6 Mio. Euro aus IBA-Ergänzungsmitteln.

Schulleiterin Ilka Drewke, Raphaella Burhenne de Cayres (Geschäftsführerin Gernot Schulz Architektur), Dr. Martina Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin IBA Thüringen), Ministerin Susanna Karawanskij (TMIL), Barbara Pampe (Vorständin Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft) und Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine beim traditionellen Nageleinschlagen
Von links nach rechts: Schulleiterin Ilka Drewke, Raphaella Burhenne de Cayres (Geschäftsführerin Gernot Schulz Architektur), Dr. Martina Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin IBA Thüringen), Ministerin Susanna Karawanskij (TMIL), Barbara Pampe (Vorständin Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft) und Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine beim traditionellen Nageleinschlagen | Foto: K. Müller (TMIL)
Richtkrone auf dem Baugerüst
Foto: K. Müller (TMIL)
Ministerin Karawanskij beim Grußwort
Foto: K. Müller (TMIL)

„Dank der Kooperation mit der ‚Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft‘ konnte in einem anspruchsvollem Beteiligungs-, Konzeptions- und Planungsprozess ein innovatives Schulmodell entwickelt werden, das Lösungen für heutige Anforderungen von Schule zeigt“, so Ministerin Karawanskij. „Mit unserer Schulbauförderung unterstützen wir die Schulträger in ihrer Aufgabe, attraktive, modern ausgestattete und barrierefreie Lernorte zu schaffen und fördern besondere Modellprojekte wie hier in Weimar, die zugleich unsere Baukultur stärken“, fügte sie hinzu.

Umgesetzt wird ein neuer Schulcampus, dessen Herzstück sogenannte Lernlofts bilden. Das sind ca. 400 m² große Geschossebenen, in denen Lernräume, Team- und Differenzierungsräume, offene Nischen, Leseecken, Rückzugsorte und Plätze für individuelles Lernen vorgesehen sind. Durch ein vielschichtiges Flächenangebot und flexible Möblierung wird eine Lernlandschaft geschaffen, die unterschiedliche Orte für individuelles und gemeinsames Lernen in unterschiedlichen Gruppengrößen bietet.

Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und die IBA Thüringen verfolgten zudem die Idee, das Projekt- und Planungswissen zum Neubau der Gemeinschaftsschule Weimar modellhaft für weitere Schulträger und Standorte bereit zu stellen. Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft initiierte daraufhin das Projekt ›Schulbau Open Source‹ mit dem Standort Weimar als erstes Pilotprojekt. 

Ziel von ›Schulbau Open Source‹ ist die vollständige und transparente Dokumentation von innovativen, modellhaften Schulbauprojekten im gesamten Bundesgebiet. Die Stiftung entwickelt ein digitales Planungswerkzeug, das anhand von Entwurfsentscheidungen in den einzelnen Projekten den Umgang mit bestehenden Richtlinien und Vorgaben aus Baurecht, Unfallschutz und vorherrschenden Standards bezogen auf die Anforderungen einer zukunftsfähigen Pädagogik abbildet und nachvollziehbar macht. Das Planungswerkzeug bietet ein übersichtliches und detailreiches Nachschlagewerk für Planende im Schulbau und stellt gleichzeitig einen Qualitätsrahmen für einen zukunftsfähigen Schulbau für die Kommunen dar.

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