„Wer trinkt, fährt nicht – und wer fährt, trinkt nicht. Wir wollen, dass der Vatertag ein Tag der Freude ist und bleibt – nicht ein Tag der Tragödien. Jeder Unfall unter Alkoholeinfluss ist vermeidbar. Wer sich alkoholisiert ans Steuer setzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch Unbeteiligte“, so Minister Steffen Schütz. „Nutzen Sie Alternativen wie den öffentlichen Nahverkehr, Mitfahrdienste oder organisieren Sie im Vorfeld einen nüchternen Fahrer. Noch besser: Lassen Sie das Auto ganz stehen“, fügte er hinzu.
Die Daten des Statistischen Bundesamtes sprechen eine deutliche Sprache. Regelmäßig erreicht der Vatertag den Spitzenwert bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen, gefolgt von Neujahr und dem 1. Mai. Am Vatertag steigt die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle im Vergleich zum Jahresdurchschnitt um bis zu 300%. Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) sind die Hauptverursacher häufig männliche Fahrer zwischen 25 und 45 Jahren. Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen konstatiert, dass etwa 1/3 der alkoholbedingten Unfälle an diesem Tag mit schweren Verletzungen oder Todesfällen enden.

