Mehr als ca. 13,8 Millionen Euro sind seit 1991 mithilfe der Städtebauförderung sowie weiteren Mitteln aus eigener Kraft in Eisfeld investiert worden. Mit Bürgermeister Christoph Bauer nahm Minister Schütz an einem Stadtrundgang im städtebaulichen Sanierungsgebiet der Stadt Eisfeld teil und besichtigte ausgewählte Projekte der Städtebauförderung - unter anderem das Schloss, das Marktkarree und das Wohnobjekt in der Justus-Jonas-Straße. In Gera besichtigte Staatssekretär Dr. Knoblich unter anderem den Bildungscampus Lusan als wichtige Einzelmaßnahme der dortigen Städtebauförderung. Nach Gera flossen seit 1991 über 147 Mio. Euro.
Jährlich unterstützt der Bund Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen, demografischen, sozialen, klimagerechten und ökologischen Wandels. Auch im Jahr 2025 werden die erfolgreichen Programme der Städtebauförderung fortgeführt. Zusätzlich stellt der Freistaat Thüringen Fördermittel in den Landesprogrammen zur Verfügung. Das Geld fließt in Städte und Gemeinden aller Größenordnungen auch in kleine Gemeinden im ländlichen Raum. „So vielfältig wie Städte und Gemeinden in Thüringen sind, so verschieden sind dabei auch die Aufgaben und Herausforderungen beim Stadtumbau. Die Thüringer Kommunen zeigen viele erfolgreiche Beispiele, wie städtebaulich auf demographische Herausforderungen und eine sich verändernde Einwohnerstruktur reagiert werden kann, ohne dass die Stadt oder Gemeinde an Attraktivität verliert“, so Staatssekretär Dr. Knoblich.
Minister Schütz und Staatssekretär Dr. Knoblich unterstrichen nicht zuletzt die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung für die Stadtentwicklung und Städtebauförderung. Etwa hinsichtlich der Einbeziehung entsprechender Maßnahmen in die Förderung und um Prüf- und Verfahrensschritte in der Städtebauförderung zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. „Das Ziel ist ein durchgängiger digitaler Prozess vom Einreichen des integrierten Entwicklungskonzeptes bis zum Prüfen des Schlussverwendungsnachweises. Dafür müssen Abläufe definiert und Schnittstellen zwischen den teilweise bereits bestehenden Systemen auf kommunaler, Länder- und Bundesebene geschaffen werden“, so Minister Schütz.
Hintergrundinfos zur Städtebauförderung:
Insgesamt wurden den Thüringer Kommunen seit 1991 rund 3,9 Mrd. Euro Städtebaufinanzhilfen zugeteilt. Mit den Geldern wurden historische Stadt- und Ortskerne saniert, charakteristische Stadtbilder wiederbelebt, leerstehende Häuser gerettet und Wohnumfelder aufgewertet. Im Landeshaushalt 2025 stehen insgesamt 67,9 Mio. Euro Städtebaufördermittel zur Verfügung. Davon stammen 56,8 Mio. Euro aus den Bund-Länderprogrammen, die jeweils zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln gespeist werden. 11,1 Mio. Euro stammen aus den Länderprogrammen, also reinen Landesmitteln.

