Minister Holter: „Die Stadt Rudolstadt und der Freistaat Thüringen haben die Grundschule „Anton Sommer“ mit vereinten Kräften fitgemacht für die Zukunft. Die Kinder haben nun beste Voraussetzungen für kindgerechtes Lernen, aber auch für modernes Lernen. Das Stichwort Digitalisierung ist in aller Munde. In Rudolstadt zeigen wir wie an vielen anderen Schulen im Land, wie es geht, und wie auch der Digitalpakt einen wichtigen Beitrag dazu leistet. Bund, Land und Kommunen müssen weiter zusammenarbeiten. Deshalb brauchen wir den Digitalpakt II, der im Bund leider noch auf sich warten lässt.“
„Unsere Ansprüche an gute Lernorte sind klar definiert. Sie sollen anforderungsgerecht, attraktiv, modern ausgestattet und barrierefrei sein. Die energetische und ökologische Nachhaltigkeit der Schulgebäude spielt ebenfalls eine wichtige Rolle“, so Staatssekretärin Prof. Schönig. „Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben wir 2015 unser Schulinvestitionsprogramm in Thüringen aufgelegt und bereits ca. 130 Schulbauvorhaben wie die Sanierung der ‚Anton Sommer‘-Schule finanziell unterstützt. Insgesamt haben wir dabei mehr als 600 Mio. Euro investiert“, fügte sie hinzu.
In der zweizügigen Staatlichen Grundschule „Anton Sommer“ in Rudolstadt werden durchschnittlich ca. 180 Schüler von der 1. bis zur 4. Klasse unterrichtet. Das historische Schulgebäude wurde im Jahr 1895 erbaut.
Bei der Sanierung wurden umfassende Ertüchtigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt und die Raumaufteilung entsprechend des Schulkonzeptes angepasst. Das Schulgebäude wurde vollständig mit WLAN ausgestattet. An der Westfassade wurde zudem ein Fahrstuhl installiert, um über alle Etagen des Gebäudes Barrierefreiheit zu erreichen.
Besonderes Augenmerk wurde zudem auf eine energetische Sanierung gelegt. Unter anderem wurde eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage installiert, um den eigenen Stromverbrauch zu unterstützen. Beleuchtet wird nun energiesparend mit LED. Ergänzend zur Gebäudesanierung wurde das Freigelände der Grundschule mit Begrünung und Spielgeräten neugestaltet. Ein Antrag der Stadt beim Bildungsministerium über eine nachträgliche Förderung bestimmter Technikanschaffungen aus Mitteln des Digitalpakts über rund 80.000 Euro ist derzeit in der abschließenden gemeinsamen Beratung. Die Mittel dafür sind beim Land bereits eingeplant.
Alle Foto: K. Müller (TMIL)








