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Medieninformation Landesregierung fördert modernste Heuverarbeitungsanlage Deutschlands mit 1,9 Millionen Euro


Heute (22.08.) wird in Scheibe-Alsbach im Landkreis Sonneberg Deutschlands größte und innovativste Heutrocknungs- und verpackungsanlage eröffnet. Die Anlage des landwirtschaftlichen Biobetriebs Heu-Heinrich GmbH entstand im umgebauten „Weißen Haus“ in Neuhaus am Rennweg/ Ortsteil Scheibe-Alsbach. Das Projekt wird mit rund 1,9 Mio. Euro Investitionsförderung vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) unterstützt.

„Das Projekt entspricht unseren nachhaltigen Fördergrundsätzen. Mit der Um- und Nachnutzung des alten Gebäudes werden örtlicher Leerstand und Neuversiegelung vermieden sowie die dörfliche Innenentwicklung gefördert. Die Betriebserweiterung am neuen Standort schafft Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze in der Region. Mit der modernen Anlage zeigt sich die Innovationskraft unserer ländlichen Räume“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij bei der Eröffnungsfeier.

Mit einer Gesamtinvestition von etwa 4,9 Mio. Euro entstand die Heuverarbeitungsanlage am neuen Standort Löschleite. Dadurch können die Produktions- und Verarbeitungskapazitäten des Unternehmens mehr als verdoppelt werden und es entstehen neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Mit neuester Technologien beim Heutrocknen werden Produktionsprozesse optimiert und zugleich Emissionen gesenkt. Die Vorhaben zur Trocknung und Verpackung wurden mit rund 1,9 Mio Euro aus der „Investitionsförderung Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Ökoerzeugnisse (IVV-Teil B)“ gefördert.

Das Förderprogramm zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Verarbeitungs- und Vermarktungskapazitäten der geförderten Betriebe zu verbessern. In der aktuellen Förderperiode ist der IVV-Programmteil B mit 5,7 Mio. Euro EU-Mitteln untersetzt, die über ein mit Wirtschafts- und Sozialpartnern abgestimmtes, transparentes Auswahlverfahren ausgeschüttet werden. Hierbei werden Anträge nach Kriterien wie Investitionsstandort und verbesserte Wertschöpfungsketten von Öko-Erzeugnissen bewertet. „Wirtschaftskraft und Klimaschutz sind keine Gegenpole, sondern Garant für Wohlstand. Die Unternehmen in unseren ländlichen Regionen haben großes Innovationspotenzial, das wir mit unserer Förderung weiter stärken“, so Karawanskij. 

Über die IVV-B wurden weitere Projekte im ländlichen Raum gefördert wie z.B. eine Schafsmilchkäserei in Asbach im Landkreis Schmalkalden-Meiningen oder die Kräutermühle GmbH in Kölleda im Landkreis Sömmerda.

Die Förderung über IVV wird fortgesetzt. Die neue Förderrichtlinie wird aktuell final abgestimmt. Neue Anträge sind voraussichtlich zum Stichtag 31.08.2024 auf dem TAB-Förderportal möglich. Dort sind mit Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinie, alle notwendigen Antragsunterlagen zu finden.

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