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Medieninformation Grundstein für den Neubau der Großgarage des zentralen Fahrdienstes des Freistaats gelegt


Der Campus des Thüringer Finanzministeriums - eine ehemalige Militärliegenschaft - wird städtebaulich mit zentralem Fahrdienst, technischen Anlagen, Freianlagen, Park- und Verkehrsflächen als zentraler Behördencampus weiterentwickelt. Heute hat Finanzministerin Heike Taubert den Grundstein für den Neubau der eingeschossigen Garage gelegt.

Tisch mit Bauunterlagen, zwei Bauhelme im Hintergrund und in der Mitte eine Zeitkapsel für die Grundsteinlegung
Foto: TFM / Holzapfel

„Mit der Baumaßnahme wird der Standort des Behördencampus und die Leistungsfähigkeit des zentralen Fahrdienstes gesichert und weiterentwickelt. Es entstehen moderne und nachhaltige Flächen für die Landesverwaltung. Damit verbunden ist die nachhaltige städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Militärgeländes“, so Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij im Vorfeld der Veranstaltung.

Finanzministerin Heike Taubert: „Ich freue mich, dass die Bauphase des neuen Garagenkomplexes endlich beginnen kann. Damit haben wir ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Ein Neubau ist in der aktuellen Zeit wegen gestiegener Baupreise nicht mehr selbstverständlich. Wir brauchen ihn aber, um die notwendigen Kapazitäten für den Zentralen Fahrdienst des Freistaats zu schaffen. Ich danke allen Beteiligten und wünsche eine komplikationslose Bauphase.“

Das Gelände des Behördencampus mit dem dort angesiedelten zentralen Fahrdienst des Freistaats Thüringen war ehemaliger Wehrmachts- bzw. NVA-Kasernen-Standort. Mitte der 1990er Jahre wurden die Gebäude für das Finanzministerium und die Landesfinanzdirektion hergerichtet. Bis heute werden die alten Panzerhallen zur Unterbringung von Dienstfahrzeugen und Zubehör genutzt. Eine fachgerechte Sanierung der bestehenden Gebäude ist aus statisch-konstruktiver und wirtschaftlicher Sicht nicht mehr vertretbar.

Auf einer Fläche von 2.400 m² entsteht daher der eingeschossige Neubau einer Großgarage. Neben modernen PKW- und Transporterstellplätzen werden Stellflächen für LKW und Gabelstapler sowie für Hochregale und Postsortierung errichtet. Mit einer geplanten Photovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus wird auch der Energieeffizienz und der ökologischen Nachhaltigkeit des Gebäudes  Rechnung getragen.

Die insgesamt 9,3 Mio. Euro teure Baumaßnahme umfasst darüber hinaus die Erneuerung und Sanierung der zum Technikgelände gehörenden Freianlagen, Straßen und Stellplatzflächen.

Die Fertigstellung ist für Herbst 2024 geplant.

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