Der Ausbau erfolgt im Rahmen der Gigabitförderung des Bundes und des Landes Thüringen. Der Bund finanziert das Projekt mit 14,2 Millionen Euro und das Land Thüringen mit 9,47 Millionen Euro. Bis 2027 werden insgesamt rund 490 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Der geförderte Ausbau findet nur dort statt, wo Telekommunikationsunternehmen keinen eigenwirtschaftlichen Ausbau angemeldet haben und die aktuelle Internetversorgung weniger als 100 Megabit pro Sekunde beträgt. Die TGG errichtet als Eigentümerin das Glasfasernetz, das durch die Thüringer Netkom GmbH (TNK) betrieben wird.
Im sogenannten Cluster 3 werden die Gemeinden Belrieth, Einhausen, Ellingshausen, Friedelshausen, Grabfeld (OT Bauerbach, Queienfeld und Wölfershausen), Mehmels, Neubrunn, Ritschenhausen, Schwallungen (OT Eckardts, Schwarzbach und Zillbach), Schwarza, Utendorf und Wasungen (OT Dörrensolz, Hümpfershausen, Metzels, Oepfershausen, Unterkatz und Wahns) an das Gigabit-Netz angeschlossen.
Staatssekretärin Milen Starke verweist auf die Ausbauziele der Landesregierung: „Wir wollen, dass Thüringen im Bundesvergleich beim Breitbandanschluss nach oben aufschließt und deshalb investieren wir in den nächsten fünf Jahren über eine Milliarde Euro in den geförderten Ausbau. Unser Fokus liegt dabei auf den ländlichen Regionen, damit Menschen überall in Thüringen gleichberechtigt an der Digitalisierung teilhaben können.“

