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Medieninformation Gemeinsamer Spatenstich für Sport- und Bürgerzentrum in Windischholzhausen – umfangreiche Neugestaltung startet


Ministerin Susanna Karawanskij, Staatsminister Carsten Schneider (Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland), Staatssekretärin Elisabeth Kaiser (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) und Oberbürgermeister Andreas Bausewein setzen gemeinsam den Spatenstich für das neue Sport- und Bürgerzentrum in Windischholzhausen. „Aus ehemaligen Rändern werden Zentren. Das neue Sport- und Bürgerzentrum wird von den Bewohner:innen sehnlichst erwartet, es wird Räume für die Jugendarbeit, den Schul- und Vereinssport und für den Austausch bieten. Es wird ein barrierefreier Treffpunkt für alle Anwohner:innnen, der das Leben in Erfurt Süd-Ost noch attraktiver und lebenswerter macht“, sagt Bauministerin Susanna Karawanskij anlässlich des Spatenstichs.

Ministerin Karawanskij und weitere Personen werfen mit dem Spaten Erde in die Höhe, im Hintergrund steht ein oranger Bagger
Ministerin Susanna Karawanskij (4. v. l.) beim symbolischen Spatenstich mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Elisabeth Kaiser (2. v. l.), Oberbürgermeister Andreas Bausewein (4. v. r.), Staatsminister und Ostbeauftragter der Bundesregierung Carsten Schneider (3. v. r.) und den Dezernenten Dr. Tobias Knoblich und Andreas Horn (2. v. r. und ganz rechts)

Das neue Sport- und Bürgerzentrum ist der Beginn einer umfangreichen Neugestaltung in Windischholzhausen, das Modellvorhaben Erfurt Süd-Ost umfasst die Verbindung der Ortsteile, den Umbau des Zentrums für 24.000 Menschen zur „Neuen Mitte“, Rad- und Fußwege, Grünanlagen und vieles mehr. In die Gestaltungsprozesse werden die Anwohner:innen durch Bürgerbeiteiligung einbezogen. 

„Lange Zeit standen unsere Stadt-, Dorf- und Gemeindezentren im Mittelpunkt der Sanierungen. Nun aber ist es an der Zeit, die Großwohnsiedlungen in den Blick zu nehmen, sie in den Fokus der Bundesförderungen zu ziehen. Der Bund liegt mit dem Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung infrastrukturell und politisch richtig, ich setze mich dafür ein, dass die Förderung über das Jahr 2026 verlängert wird. Die Anwohner:innen setzen darauf“, sagt die Ministerin abschließend. 

Die Gesamtkosten für das neue Zentrum betragen 3,6 Millionen Euro. Das Vorhaben ist Teil des vom Bund geförderten Modellvorhaben Erfurt Süd-Ost, die Einweihung soll im Jahr 2025 erfolgen.

Hintergrund: Sport- und Bürgerzentrum 

Die Sportanlage am Buchenberg in Erfurt-Windischholzhausen befindet sich im Übergangsbereich zwischen alter Dorflage Windischholzhausen und der Großwohnsiedlung Buchenberg, einer der zuletzt in Erfurt errichteten Plattenbaugebiete.

Das neue Sport- und Bürgerzentrum orientiert sich gestalterisch und funktional an Tribünenbauten: Die Baukörper stehen auf einem Podest, von wo aus der Blick über die Sportanlage schweift. Südlich sind die Sportfunktionen untergebracht, nördlich Räume für Gemeinde, Vereine und Jugendliche: Ein 90 m² großer Mehrzweckraum, das Ortsteilbüro sowie ein Raum für die Jugendhilfe. Alle Räume sind barrierefrei zugänglich. Beide Gebäudeteile werden von einem Dach überspannt, das die Verbindung herstellt und zugleich Witterungsschutz bietet.

Der Entwurf ermöglicht es, alle Bäume auf dem Grundstück zu erhalten. Um weiteren Nachhaltigkeitsaspekten gerecht zu werden, wird das Gebäude in Holzrahmenbauweise errichtet, mit einem Gründach ausgestattet und regenerative Energien vor Ort genutzt.

Finanzierung Gesamtkosten

Bundesmittel

1.466.293 €

Landesmittel

1.085.056 €

Eigenmittel Stadt

1.074.802 €

Gesamt

3.626.151 €

Mit dem Neubau des Sport- und Bürgerzentrums werden fehlende soziale Angebote an der „Nahtstelle“ zwischen historischer Dorflage und Großwohnsiedlung geschaffen und der soziale Zusammenhalt im Gebiet gestärkt. Das Bürgerzentrum wird multifunktional nutzbar und adressiert verschiedene Altersgruppen. Bestehende Vereine und Gruppen haben bereits Interesse gemeldet, sodass eine Belebung des Ortes nach Fertigstellung gesichert ist.

Als Modellkommune sind für Erfurt 50 Mio. Euro vorgesehen, davon sind 25 Mio. Euro Bundesmittel, 18,5 Mio. Landesmittel und 6,5 Mio. Euro städtische Mittel. Die vorgesehen Gebiete für das Erfurter Modellvorhaben sind die Stadtteile Herrenberg, Wiesenhügel, Drosselberg und Melchendorf.

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