Dialog-Displays tragen bereits in vielen Thüringer Kommunen zu mehr Verkehrssicherheit bei. Die interaktiven Schilder weisen u. a. mit einem Lächeln auf das Einhalten der vorgeschriebenen Geschwindigkeit oder mit enttäuschter Miene darauf hin, wenn diese überschritten wird. Die „bremsende“ Wirkung dieser direkten Rückkopplung an die Autofahrer:innen ist in Studien zur Unfallforschung nachgewiesen.
„Wir fördern seit vielen Jahren die Anschaffung von Dialog-Displays in unseren Thüringer Kommunen. Wir wünschen uns, dass durch mehr Displays an unseren Straßen noch mehr Autofahrerinnen und Autofahrer mit motiviert werden, den Fuß vom Gas zu nehmen. So können wir alle sicherer im Straßenverkehr unterwegs sein und besser ans Ziel kommen“, so die Staatssekretärin.
Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ wurden dem Freistaat Thüringen neun Dialog-Displays vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) kostenfrei übergeben. Thüringer Kommunen konnten sich nach einem öffentlichen Aufruf des TMIL um eines dieser Displays bewerben. Die Gewinner:innen wurden per Los unter 32 Bewerbungen ermittelt und vom TMIL öffentlich bekanntgegeben.
Jeweils ein Dialog-Display haben die folgenden Kommunen gewonnen: Eisenberg, Ellrich (OT Appenrode), Ettersburg, Heilbad Heiligenstadt, Moßbach, Oberhof, Tanna, Thonhausen, Wurzbach.
Die Dialog-Displays sollen u. a. vor Kindergärten, in Wohngebieten, vor einer Grundschule oder 30er-Zonen installiert werden und so künftig zu mehr Verkehrssicherheit beitragen.

