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Medieninformation Ergänzung des Radwegenetzes in Weimar: Lückenschluss zwischen dem Abzweig Gaberndorf und Weimar-Nord (Marcel-Paul-Straße) wird für die Öffentlichkeit freigegeben


„Ich freue mich, den Radweg zwischen Gaberndorf und Weimar-Nord der Öffentlichkeit zu übergeben. Der Weg wird die örtliche Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr spürbar verbessern. Damit schaffen wir eine Voraussetzung dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad im Alltag als ökologisches, gesundes Verkehrsmittel sowie als touristisches Fortbewegungsmittel nutzen können. Dem Bund gilt herzlicher Dank für die Bereitstellung der Finanzhilfen“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij anlässlich der Verkehrsfreigabe am 22. April 2024.

Blick auf den neuen Radweg stadtauswärts Richtung Gaberndorf
Blick auf den neuen Radweg stadtauswärts Richtung Gaberndorf | Foto: D. Santana (TMIL)
Ministerin Karawanskij und weitere Personen schneiden ein Absperrband durch
Ministerin Karawanskij (mittig) gab den neuen Radweg u. a. gemeinsam mit Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (3. v. l.) und dem Ortsteilbürgermeister Gaberndorfs Thomas Steiner frei | Foto: D. Santana (TMIL)
Symbol für Fuß- und Radweg auf rotem Pflaster
Rad-/Fußweg stadteinwärts | Foto: D. Santana (TMIL)
Ministerin Karawanskij fährt Fahrrad auf dem neuen Radweg zwischen Weimar-Nord und Gaberndorf
Foto: D. Santana (TMIL)
Verkehrsschild Fahrradstraße und Anlieger frei am neuen Radweg
Teil des neuen Radwegs ist die erste Fahrradstraße Weimars. Hier darf man selbstverständlich auch zu Fuß gehen. | Foto: D. Santana (TMIL)

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Wir wollen klimaneutrale Mobilität für alle. Dafür brauchen die Menschen gute Angebote. Das BMDV unterstützt die Länder und Kommunen dabei, die Radverkehrsinfrastruktur vor Ort auszubauen und zu modernisieren. So unterstützen wir Thüringen mit diesem neuen Radweg. Die Anbindung an das Weimarer Radwegenetz ermöglicht noch mehr klimafreundliche Mobilität in der Region. Das ist ein gutes Angebot für Radfahrende und Berufspendelnde und überzeugt hoffentlich auch viele weitere Menschen vom Umstieg auf das Fahrrad.“

Oberbürgermeister Peter Kleine: „Die Radwegverbindung war ein Wunsch, den die Bürgerinnen und Bürger in Weimar-Nord und in Gaberndorf schon lange hatten. Dass das Projekt nun vollendet wird, ist eine gute Nachricht für Weimar, weil wir das Radwegenetz in und um die Stadt damit lückenloser machen. Ich danke den Grundstückseigentümern, ohne deren Zustimmung wir nicht hätten bauen können. Ich wünsche den Nutzerinnen und Nutzern des neuen Rad- und Gehweges eine unfallfreie Fahrt und gegenseitige Rücksichtnahme.“

Der rund 900 Meter lange, kombinierte Rad-/Gehweg ergänzt das Weimarer Radwegenetz und schafft einen Lückenschluss zwischen Filzweidenweg und Marcel-Paul-Straße. Der Weimarer Ortsteil Gaberndorf verfügt bereits über eine Radwegeverbindung in Richtung Süden zur Innenstadt über die Schwanenseestraße. Mit der Routenführung über den Filzweidenweg erfolgt die Anbindung an die nördlich gelegenen Stadtteile sowie den Bahnhof. Der Weg führt südlich parallel zum Filzweidenweg. Der Weg hat eine Breite von 2,50 Meter. In Weimar-Nord geht der Rad-/Gehweg in eine Fahrradstraße (Länge ca. 120 Meter) für die Erschließung der Anliegergrundstücke über, die bis zur Marcel-Paul-Straße angelegt ist. 

Die Gesamtkosten des Neubaus betragen rund 1,7 Mio. Euro. Das Vorhaben wurde mit einem Fördersatz von 75 % an den zuwendungsfähigen Ausgaben mit Mitteln des Bundes im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ gefördert. Bauherr war die Stadt Weimar. Der Spatenstich erfolgte im Juni 2023. Die Bauzeit des kombinierten Rad-/Gehweg betrug rund zehn Monate (inkl. zwei Monate Winterpause). Ursprünglich war der Abschluss der Bauarbeiten bereits im November 2023 geplant. Eine Verlängerung der Bauzeit ergab sich witterungsbedingt sowie durch unvorhersehbare örtliche Bedingungen bei der Baudurchführung.

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