Der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Landesverwaltung erhält einen strategischen Fahrplan und eine rechtskonforme, praxisnahe Handhabung. Beim Einsatz von KI stehe Datenschutz und Sicherheit im Fokus, so Digitalminister Steffen Schütz. Die KI-Strategie sieht zudem den Aufbau von technischen Kompetenzen beim Verwaltungspersonal und die Förderung von KI-Initiativen in der Wirtschaft vor. „Wir werden den Austausch mit den Thüringer IT-Firmen weiter stärken und mehr Wertschöpfung in der Region sichern. KI ist nicht bloß ein Modewort, sondern eine Ermöglichungs-Technologie, die eine serviceorientierte Verwaltung für die Bürger und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft unterstützt“, betont Minister Schütz. Mit F13 wird bereits verwaltungsintern ein KI-Chat getestet, der bis zu 80 Prozent Arbeitszeitersparnis bringt.
Weiter beschloss das Digitalkabinett eine Kooperation für mehr Cybersicherheit mit dem BSI. Durch einheitliche Standards und eine verbesserte Abwehr vor Cyberangriffen wird die IT-Sicherheit der Thüringer Behörden und somit der Datenschutz der Bürger weiter gestärkt. Bis spätestens Ende 2026 sollen Bürger die ThüringenApp für digitale Verwaltungsleistungen einfach auf dem Handy nutzen können. „Die Beschlüsse des Digitalkabinetts sind praxisnah, beschleunigen die Verwaltungsprozesse und bringen so einen direkten Vorteil für die Menschen in Thüringen“, ergänzt Digitalstaatssekretärin/CIO Milen Starke. Die im Digitalkabinett beschlossenen Maßnahmen basieren auch auf den Empfehlungen des Thüringer Digitalbeirats als unabhängiges Expertengremium.


