Bei der Flurfahrt werden die betrieblichen Konzepte der Unternehmen aufgezeigt und aktuelle Herausforderungen für die Betriebe besprochen. Derzeit wird im Thüringer Agrarministerium der ÖkoAktionsplan fortgeschrieben. Mit einer Förderung von etwa 50 Millionen Euro ist es seit 2015 gelungen die Bereitschaft der Agrarbetriebe zu erhöhen, auf ökologischen Landbau umzustellen. Von den nun insgesamt 745 Thüringer Ökobetrieben sind 479 Landwirtschaftsbetriebe. Im Vergleich zu 2020 ist das erneut ein Anstieg um fast 9 Prozent. „Das ist ein großer Erfolg und der richtige Weg, um unser Ziel eines zweistelligen Anteils der ökologisch bewirtschafteten Fläche in Thüringen zu erreichen. Zur nachhaltigen Stärkung der Biobranche in Thüringen ist es auch wichtig, dass die ökologische Verarbeitung weiter ausgebaut wird. Denn wir wollen die Wertschöpfung in Thüringen halten“, so die Ministerin.
Seit 1993 baut der Betrieb Saatgut Rose auf etwa 100 Hektar ökologisches Saatgut an. Der Fokus liegt dabei auf über 200 Kulturen aus Heil-, Kräuter-, Gemüse- und Blumensaatgut. „Betriebe wie Saatgut Rose sind Pioniere im Thüringer Ökolandbau und beispielgebend für die Branche im Freistaat“, sagte Karawanskij.
Organisiert wurde die Tour vom Dachverband des ökologischen Landbaus in Thüringen, dem Verein Thüringer Ökoherz. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Landwirtschaft, Handel und Verwaltung.
Das beigefügte Foto kann zur Berichterstattung verwendet werden. Quelle: Foto TMIL/D. Santana

