„Die Evangelische Regelschule Gotha zeigt, wie Zukunft entstehen kann – mit Mut und mit engagierten Menschen, die Bildung als gemeinsame Aufgabe verstehen“, so Staatssekretär Tobias J. Knoblich. „Wir unterstützen den Ausbau des Campus, weil wir überzeugt sind, dass gute Bildung auch an freien Schulen beste Bedingungen braucht. Bereits den Neubau des Schulgebäudes haben wir mit 2 Mio. Euro gefördert. Was hier entsteht, ist ein Gewinn für die ganze Region“, fügte er hinzu.
Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland, betonte die Bedeutung der Unterstützung durch Land und Kirche: „Das heutige Miteinander von Freistaat, Kirche und Stiftung setzt ein starkes Signal: Wir investieren gemeinsam in die Zukunft unserer Kinder. Mit vereinten Kräften gestalten wir Orte, an denen junge Menschen in ein selbstverantwortetes Leben wachsen können.“
Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Bestandsmaßnahme, bei der der alte Sporthallen-Baukörper der Regelschule erhalten, umfangreich saniert, umgebaut und mit einem Mensa-/Aula- Bereich erweitert wird. So sind Sportunterricht und Essensversorgung künftig auf hohem Niveau gesichert. Der Anbau wird zudem eine Mehrzweckfunktion für Veranstaltungen bieten. Für die energetische Versorgung des Sporthallengebäudes und eine insgesamt verbesserte Klimabilanz des Vorhabens werden eine Wärmepumpe und eine Photovoltaik-Anlage installiert. Zudem werden die Freianlagen rund um die Sporthalle und Mensa umgestaltet und wiederhergestellt.
Das Vorhaben bildet den Abschluss der Neugestaltung des Schulstandortes der Evangelischen Regelschule Gotha. Die Gesamtkosten betragen 7,1 Mio. Euro. Neben der Förderung von 3 Mio. Euro aus dem Ersatzschulprogramm leistet die Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland St. Johannes als zuständige Schulträgerin einen Eigenanteil von rund 4,1 Mio. Euro.

