Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 460 Städtebauvorhaben neu bewilligt. Profitieren konnten alle Regionen Thüringens. So wird mit einer Summe von rund 1,3 Mio. Euro beispielsweise das Vorhaben Modellquartier Ossietzky-Hof in Nordhausen-Nord aus dem Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung gefördert. Darüber hinaus wird die energetische Sanierung der Kita Gänseblümchen in Kleinbartloff mit 200.000 EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Weitere beispielhafte Projekte sind die Sanierung der Nicolauskirche Georgenthal/Ortsteil Leina mit 267.000 Euro Förderung aus dem Landesprogramm (Kircheninitiative) oder auch das Integrationsprojekt Werkhaus Saalfeld-Beulwitz mit 800.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammen-halt.
„Ich freue mich sehr, dass die Erfolgsgeschichte der Thüringer Städtebauförderung damit fortgesetzt wird. Mit ihr bewältigen wir seit 1991 den wirtschaftlichen, demografischen, sozialen und ökologischen Wandel in den Thüringer Kommunen, sanieren historische Stadt- und Ortskerne und wiederbeleben charakteristische Stadtbilder. Rund 3,7 Mrd. Euro allein an Städtebaufinanzhilfen haben wir den Kommunen seitdem insgesamt zur Verfügung gestellt, weiter Mittel der EU konnten ebenfalls in die Stadtsanierungen investiert werden“, so Ministerin Karawanskij.
Der deutlich verbesserte Mittelabfluss bei den Städtebauprojekten ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass teilweise erhebliche Mehrkostenbelastungen für die Kommunen durch entsprechende Fördermittelaufstockungen gedämpft wurden. So konnten vor allem begonnene Projekte weitergeführt und planmäßig umgesetzt werden.
Zudem konnte der seitens des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft intensivierte Austausch zwischen Kommunal- und Landesverwaltung Umsetzungshemmnisse bei den Förderprogrammen ausräumen, sodass Verfahren zügiger umgesetzt werden konnten. „Den kommunalen Akteuren und den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bewilligungsstelle und meines Hauses danke ich sehr für Ihr Engagement und die bisher geleistete Arbeit. Wir arbeiten weiter intensiv daran, die Verfahrensabläufe der Städtebauförderprogramme transparenter und besser zu machen“, so Ministerin Karawanskij abschließend.

