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1,7 km langer Radweg zwischen Großsaara–Kleinsaara–Abzweig Waltersdorf freigegeben


Bei der heutigen Verkehrsfreigabe des Rad-/Gehweges an der L 1076 erklärte Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij: „Unsere Landesmittel in Höhe von knapp einer Million Euro sind hier gut investiert. Der neue Rad- und Gehweg stellt einen wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Jena und Gera dar. Sowohl der Alltags- als auch der Freizeitradverkehr werden profitieren.“

Ministerin Karawanskij und weitere offizielle Personen bei der symbolischen Freigabe des neuen Radwegs
Kinder aus dem Großsaaraer Kindergarten „Kita Buntstift“
Die Kinder aus dem Großsaaraer Kindergarten „Kita Buntstift“ durften als erste den neuen Radweg ausprobieren.
Manuela Frankenberg (Bürgermeisterin Saara) am Rednerpult
Manuela Frankenberg (Bürgermeisterin Saara)
Ministerin Susanna Karawanskij hält ein Teil des Absperrbandes in der Hand
Ministerin Susanna Karawanskij auf dem neuen Radweg im Gespräch mit einer Gruppe von Menschen
Ministerin Susanna Karawanskij lacht
Ministerin Karawanskij bei ihrer Ansprache, im Hintergrund der neue Radweg

Investitionen in den Ausbau und Erhalt der Radwege und in den Fußverkehr in Thüringen 2015–2022

 

2015–2022

Finanzierung Radwege an Bundesstraßen

6,5 Mio. €

Finanzierung Radwege an Landesstraßen

12,3 Mio. €

Förderung kommunaler Verkehrsinfrastruktur, Rad- und Gehwege

27,2 Mio. €

Förderung touristischer Radwege

34,2 Mio. €

Förderung multifunktionaler Wege

4,1 Mio. €

Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes

5,7 Mio. €

Summe

90,0 Mio. €

Durchschnitt/Jahr

11,2 Mio. €/Jahr

Alle Fotos: D. Santana (TMIL)

In mehreren Bauabschnitten entsteht ein zusammenhängender Radweg von Gera über Stadtroda nach Jena. Mit dem Abschnitt Großsaara–Kleinsaara–Abzweig Waltersdorf konnte nun ein weiterer Abschnitt dieser Verbindung fertiggestellt werden.

Der neu gebaute Rad-/Gehweg zwischen Großsaara – Kleinsaara (Rad-/Gehweg Teil 1) ist 1.025 Meter lang, der zwischen Kleinsaara – Abzweig Waltersorf (Rad/Gehweg Teil 2) 660 Meter. Beide Abschnitte sind je 2,50 Meter breit. Der Knotenpunkt L 1076/L 1078 in Großsaara wurde ebenfalls umgebaut und eine behindertengerechte Querungshilfe mit Fahrbahnteiler errichtet. Die Kosten der gesamten Baumaßnahme belaufen sich auf rund eine Million Euro. Die Bauzeit betrug plangemäß 10 Monate. Der Rad-/Gehweg ist in erster Linie als Alltagsverbindung gedacht. Durch die Kombination von Rad- und Gehweg wird auch die Sicherheit für den Fußverkehr erhöht.

Als nächste Maßnahme soll der Rad-/Gehweg über Sankt Gangloff bis an den westlich der A 9 bereits vorhandenen Radweg nach Stadtroda und Jena angeschlossen werden. Die Planungen für diesen Abschnitt laufen bereits.

Weitere Informationen zum Radverkehr in Thüringen:

Das Radroutennetz umfasst gemäß dem Radroutenplaner Thüringen rund 3.700 km überregionale und regionale Themenrouten sowie rund 10.200 km lokales Radnetz. 

Mit Stichtag zum 1. Januar 2023 betrug die Länge der Radwege entlang der Bundesstraßen 360 km und entlang der Landesstraßen 274 km. 

Seit 2015 wurden zusätzlich zu den kommunalen Mitteln insgesamt rund 90 Mio. Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in den Ausbau und Erhalt der Radwege und in den Fußverkehr in Thüringen investiert. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

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