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Medieninformation VMK in Straubing: Thüringen unterstützt Initiative, die Fahrprüfung kostengünstiger zu machen, ohne an der Verkehrssicherheit zu sparen


Bei der Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Straubing einigten sich die Länder und der Bund darauf, die Fahrschulausbildung zu reformieren. Im Fokus stehen dabei, die verpflichtenden Präsenzstunden zu reduzieren, einen Teil der Ausbildung über digitale Lernmodule abzubilden und Simulatoren für den Praxisunterricht einzusetzen. Thüringens Verkehrsstaatssekretär Dr. Tobias J. Knoblich nahm stellvertretend an der VMK teil und betont: „Wir unterstützen die Initiative, die Fahrschulausbildung zu modernisieren, die Kosten dadurch zu senken, ohne dabei an der Qualität der Ausbildung und der Verkehrssicherheit zu sparen. Wir haben den Bund aufgefordert, bis Anfang nächsten Jahres ein tragfähiges Konzept für eine moderne, kostengünstigere und zugleich verkehrssichere Fahrschulausbildung vorzulegen, auf dessen Basis wir die Reform bereits 2026 auf den Weg bringen können.“

Eine Gruppe Menschen steht anlässlich der Verkehrsministerkonferenz 2025 vor dem Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und lächelt freundlich
Foto: StMB

„Gerade in den ländlichen Regionen Thüringens sind junge Menschen auf den Führerschein angewiesen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Durch die extrem gestiegenen Kosten für die Fahrprüfung in den vergangenen Jahren können sich viele Jugendliche einen Führerschein nicht mehr leisten. Gleichwertige Lebensverhältnisse und eine sozial gerechte Mobilität dürfen keine Frage des Geldbeutels sein“, ergänzt der Staatssekretär.

Die VMK kam überein, dass die vom Bundesverkehrsministerium vorgelegten Eckpunkte für die Novelle der Fahrschulausbildung eine gute Arbeitsbasis für ein tragfähiges Konzept sind, jedoch insbesondere bei der Qualitätswahrung der Ausbildung mit Fokus auf Verkehrssicherheit nachgeschärft werden muss. „Die kritischen Hinweise der Fahrlehrerverbände zum drohenden Qualitätsverlust der Ausbildung sind berechtigt und müssen bei der Novelle stärker berücksichtigt werden. Zudem sollten die Fahrschulen mit der Reform von einem spürbaren Bürokratieabbau profitieren. Je weniger Arbeitszeit bei den Fahrschulen für vermeidbaren Papierkram anfällt, desto mehr Kostenersparnis ist auch für die Fahrschüler drin“, so Knoblich. Der Bund wurde aufgefordert, bei der Frühjahrs-VMK 2026 das überarbeitete Konzept vorzustellen.

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