„Gerade in den ländlichen Regionen Thüringens sind junge Menschen auf den Führerschein angewiesen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Durch die extrem gestiegenen Kosten für die Fahrprüfung in den vergangenen Jahren können sich viele Jugendliche einen Führerschein nicht mehr leisten. Gleichwertige Lebensverhältnisse und eine sozial gerechte Mobilität dürfen keine Frage des Geldbeutels sein“, ergänzt der Staatssekretär.
Die VMK kam überein, dass die vom Bundesverkehrsministerium vorgelegten Eckpunkte für die Novelle der Fahrschulausbildung eine gute Arbeitsbasis für ein tragfähiges Konzept sind, jedoch insbesondere bei der Qualitätswahrung der Ausbildung mit Fokus auf Verkehrssicherheit nachgeschärft werden muss. „Die kritischen Hinweise der Fahrlehrerverbände zum drohenden Qualitätsverlust der Ausbildung sind berechtigt und müssen bei der Novelle stärker berücksichtigt werden. Zudem sollten die Fahrschulen mit der Reform von einem spürbaren Bürokratieabbau profitieren. Je weniger Arbeitszeit bei den Fahrschulen für vermeidbaren Papierkram anfällt, desto mehr Kostenersparnis ist auch für die Fahrschüler drin“, so Knoblich. Der Bund wurde aufgefordert, bei der Frühjahrs-VMK 2026 das überarbeitete Konzept vorzustellen.

