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Medieninformation: Verkehrsfreigabe der L1044 in Neudietendorf – Modernisierung für eine sichere und flüssige Mobilität


Heute (12.6.) wird die sanierte L1044 im Ortsteil Neudietendorf der Gemeinde Nesse-Apfelstädt feierlich für den Verkehr freigegeben. Thüringens Minister für Digitales und Infrastruktur Steffen Schütz betonte die verkehrliche Bedeutung der neuen L1044: „Die Investitionen in gute Straßen sind eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinden. Die neue L 1044 entlastet die Ortsmitte vom Durchgangsverkehr und verbessert zugleich die Bedingungen gleichermaßen für den Radfahrer, Fußgänger und den motorisierten Verkehr.“ Ab sofort ist die Strecke zwischen dem Ortseingang von Kornhochheim und der Brücke über die Apfelstädt wieder für den Verkehr freigegeben.

Mit der nun abgeschlossenen Baumaßnahme wurden Engstellen beseitigt, die Fahrbahnbreite auf 6,5 Meter vereinheitlicht und der Verkehrsfluss in der Ortsdurchfahrt verbessert. Zudem wurden Radverkehrsführung und Gehwege durchgehend ausgebaut, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 7,62 Millionen Euro, wobei die Kosten anteilig von verschiedenen Partnern getragen werden, darunter der Freistaat Thüringen, die Gemeinde Nesse-Apfelstädt, der Wasser- und Abwasserzweckverband sowie weitere regionale Akteure. Der Freistaat finanziert die Baumaßnahme mit fast 4,43 Mio. Euro. Minister Schütz würdigte die partnerschaftliche Zusammenarbeit: „Ich danke der Gemeinde und dem Zweckverband, dass sie sich bei der Gemeinschaftsmaßnahme finanziell so stark beim Ausbau der Rad- und Gehwege, Bushaltestellen und Straßenbeleuchtung eingebracht haben.“

Im Zuge des Bauprojekts wurden die Bushaltestellen barrierefrei mit Blindenleitsystemen umgestaltet sowie ein Kreisverkehr am Ortseingang Neudietendorf angelegt, um den Verkehrsfluss weiter zu optimieren. Zudem wurden landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen innerhalb des Ortsgebietes umgesetzt, darunter die Pflanzung einer Streuobstwiese. „Dieses Projekt verbessert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern auch die Lebensqualität in der Region.“

Bereits 2016 begann der vorgezogene Bauabschnitt mit dem Neubau der Brücke über den Waidbach. Die eigentliche Gemeinschaftsmaßnahme wurde 2022 ausgeschrieben und an die Strassing GmbH vergeben. Der Bau wurde in drei Abschnitten umgesetzt und sollte ursprünglich bis Oktober 2024 abgeschlossen sein. Durch den Ukraine-Krieg kam es zu Materialengpässen, so dass die Fertigstellung nun im Juni 2025 erfolgt.

Besonders anspruchsvoll war die Bauausführung in einer Trinkwasserschutzzone sowie die Anpassung an den Grundwasserstand nur einen Meter unter Gelände. Hier wurde die Asphaltbauweise auf vollgebundenen Fahrbahnaufbau umgestellt, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

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