Auf der heutigen Sitzung des IT-Planungsrats in Rostock-Warnemünde verständigten sich Bund und Länder auf den Deutschland-Stack als neuen, verbindlichen Rahmen für die digitale Transformation der Verwaltung. Ziel ist eine plattformbasierte Modernisierung, die Verwaltungsvorgänge über alle föderalen Ebenen hinweg standardisiert, effizient und digital nutzbar macht.
Der Deutschland-Stack wird vom Bund federführend aufgebaut und bildet künftig den gemeinsamen Kern der Verwaltungsdigitalisierung. Der IT-Planungsrat setzt auf schrittweise Entwicklung und klare Prioritäten, bündelt Aktivitäten in einem abgestimmten Portfolio und richtet diese konsequent an gemeinsamen Zielen aus.
Starke betont weiter: „Ich übernehme ebenfalls den Vorsitz des Standardisierungsboards der FITKO und werde mich in dieser Funktion auch intensiv für eine stärkere Unterstützung der kommunalen Digitalisierung einsetzen. Thüringen setzt dabei auf moderne Plattformlösungen, die digitale Services für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher zugänglich machen.“
Das Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur verfolgt mit dem Deutschland-Stack zentrale Ziele. Die Bürgerorientierung wird mit überall zuverlässig verfügbaren digitalen Services gestärkt, die ebenfalls im sogenannten Thüringen Stack aufgehen. Die Effizienz der Verwaltung erhöht sich, da standardisierte Prozesse Doppelarbeit reduzieren. Indem gemeinsam an digitalen Lösungen gearbeitet wird, verbessert sich die Kooperation zwischenLändern, Kommunen und Bund. Durch neue digitale Anwendungen und smarte Verwaltungsservices werden Innovationen vorangebracht.
Mit dem Deutschland-Stack entsteht erstmals ein gemeinsames, verbindliches Portfolio, das die digitale Transformation in Thüringen, im Rahmen unseres Thüringen Stacks und bundesweit nachhaltig unterstützt. Thüringen sieht darin einen Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, vernetzten und digitalen Verwaltung, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtert.
Der IT-Planungsrat ist das zentrale politische Steuerungsgremium zwischen Bund und Ländern. Das 17-köpfige Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern der Bundes- und Landesregierungen fördert und entwickelt gemeinsame nutzungsorientierte IT-Lösungen für eine effiziente und sichere digitale Verwaltung in Deutschland. Durch seine Beschlüsse erhalten Bund, Länder und Kommunen außerdem eine verbindliche, rechtsichere Grundlage für die erfolgreiche Digitalisierung. Den Vorsitz im IT-Planungsrat hat Prof. Dr. Luise Hölscher als Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung inne.

