Mit der Erneuerung des städtischen Bauhofs sollen rechtskonforme, zeitgemäße Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Kernstücke des Vorhabens sind ein neues Büro- und Sozialgebäude sowie vier neue Bauhofhallen in Holzbauweise. Deren Architektursprache orientiert sich an regionalen Bautraditionen von Thüringer Fachwerkbauten. Durch die Neuordnung der Lagerflächen und Außenbereiche wird der neue Bauhof funktionaler, wirtschaftlicher und barrierefreier. Zudem wird eine neue Holzvergaserheizung eingebaut, die mit Scheitholz und Hackschnitzeln beheizt wird. Diese ist aufgrund der vor Ort anfallenden großen Mengen an Holz und Holzabfällen die nachhaltigste und kostengünstigste Lösung für die eigene Wärmeversorgung des Bauhofs.
Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 3,2 Mio. Euro. Die Fördersumme von rund 2,4 Mio. Euro setzt sich aus rund 1,9 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 534.000 Euro Landesmitteln für klimaneutrales Bauen zusammen.
„Das Vorhaben soll in allen Phasen beispielgebend für ein innovatives Zusammenspiel regionaler Partner im ländlichen Raum sein. Der Bau soll die regionale Wertschöpfungskette Holz befördern“, so Minister Schütz abschließend.

