„Der Ersatzneubau der Grundschule Ilfeld wird Zukunft in vielfacher Hinsicht verkörpern. Er wird ein Lernort mit modernen, zeitgemäßen Lernbedingungen sein, der zugleich Aspekte der Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und des Klimaschutzes berücksichtigt“, so Minister Schütz.
Der durch die Gemeinde Harztor favorisierte neue Standort für das neue Schulgebäude befindet sich auf dem Gelände des Stiftsgut Ilfeld. Errichtet wird es in konstruktiver Holzbauweise mit erhöhtem energetischen Standard. Sowohl das Gebäude als auch die Außenanlagen werden komplett barrierefrei gestaltet. Durch den ebenerdigen Bau sind keine Aufzugsanlagen notwendig. Das künftige Schulgebäude wird eine direkte Anbindung an die Harzer Schmalspurbahn und an die Linie 10 der Nordhäuser Straßenbahn haben. „Zu den Rahmenbedingungen guter Bildung gehört auch, dass die Schülerinnen und Schüler sichere und schnelle Schulwege haben“, so Minister Schütz.
Das Projekt wurde nach einem Realisierungswettbewerb in das Modellvorhaben „Schulbau in Holzbauweise“ integriert, das der Freistaat in Kooperation mit dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis initiierte. Ziel des Modellvorhabens ist, die Anforderungen an eine zeitgemäße Bildung und Schulorganisation mit Aspekten der Nachhaltigkeit, Ökonomie und des Klimaschutzes zu verbinden und die Schulträger in Thüringen hierbei zu unterstützen.
Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund 6,5 Mio. Euro. Neben der Zuwendung über 4,5 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm des Freistaates steuert der Landkreis Nordhausen rund zwei Mio. Euro Eigenmittel bei.

