„Mit dem Vorhaben wird die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Gäste in Bad Berkas Ortszentrum weiter erhöht. Es schafft attraktive Plätze und Treffpunkte für das Gemeinschaftsleben, stärkt den Tourismus und wird Klima- und Nachhaltigkeitsaspekten gerecht“, so Infrastrukturminister Steffen Schütz. „Ich freue mich sehr, dass das Land die neue Freiflächengestaltung von ‚Klein Venedig‘ mit europäischen Fördergeldern unterstützen kann. Das Vorhaben wird dem Status Bad Berkas als Kurstadt gerecht“, fügte er hinzu.
Unter anderem werden im Zuge des Projekts die Steingrabenbrücke und die angrenzenden Ufermauern in der Bahnhofstraße instandgesetzt. Weiterhin ist im Zuge der landschaftsplanerischen Umgestaltung des „Klein Venedigs“ die Errichtung einer neuen Fußgängerbrücke in Stahlbauweise geplant. Darüber hinaus sieht das Bauvorhaben den grundhaften Ausbau des unsanierten Abschnittes der Bahnhofstraße in Bad Berka vor. Es erfolgt eine komplette Umrüstung der Beleuchtung auf LED.
Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Freiflächengestaltung des „Klein Venedig“ in Bad Berka auf rund 1,72 Mio. Euro, von denen rund 1,37 Mio. Euro mit EFRE-Mitteln gefördert werden. Im Wettbewerb „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“, den das Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur im Jahr 2022 für die EFRE-Förderperiode 2021 bis 2027 initiiert hatte, schaffte es das Vorhaben der Stadt Weimar mit ca. 60 weiteren, in den Genuss einer EFRE-Förderung zu kommen.

