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Medieninformation Kurz vor Übergabe an den Nutzer: Minister Steffen Schütz besichtigt den neuen Uni-Campus am Inselplatz in Jena


Heute besichtigt Thüringens Minister für Digitales und Infrastruktur Steffen Schütz in Jena den Neubau „Uni-Campus am Inselplatz“. Beim größten Hochschulbauvorhaben im Freistaat Thüringen stehen zwei Hauptgebäude kurz vor der Fertigstellung. Der Bezug der beiden universitären Neubauten startet im Herbst. „Der neue Uni-Campus am Inselplatz hebt die Qualität von Lehre und Studium auf ein neues Niveau und stärkt Jena als Wissenschafts- und Arbeitsstandort. Zugleich wurde eine große städtische Brache mit dem Campus-Neubau wiederbelebt, was das gesamte Stadtbild bereichert und die Innenstadt noch attraktiver macht“, sagt Minister Schütz.

Staatlicher Gebäudekomplex bestehend aus drei Gebäuden im MineCroft-Stil mit 4, 3 und über 10 Etagen. Alle Gebäude haben moderne Glasfensterfronten. Teilweise sind noch Gerüste an der Fassade angebracht.
Uni-Campus am Inselplatz in Jena

Foto: TMDI/Mathias Heller

Der neue, hochmoderne Hochschulcampus umfasst eine Nutzfläche von 20.000 Quadratmeter und besteht aus vier Teilobjekten. Kurz vor der Innutzungnahme stehen die beiden EU-geförderten Teilmaßnahmen -  das Fakultätsgebäude für Mathematik und Informatik sowie das Universitätsrechenzentrum), die ab September bzw. Oktober sukzessiv bezogen und in Betrieb genommen werden. Die Teilbibliothek "Naturwissenschaften und Vorklinikum" mit Cafeteria sowie das Institut für Psychologie werden Ende 2026 in Nutzung genommen. Mit dem Neubau des Campus Inselplatz wurde ein modernes Energiekonzept basierend auf Geothermie - hierfür wurden 130 Bohrungen bis 60m in Tiefe durchgeführt und Photovoltaik umgesetzt, das die aktuell geltenden Energieeinsparvorgaben um 30 % unterschreitet und besonders energieeffizient ist.

Insgesamt rund 228 Millionen Euro werden in den Neubau des Campus investiert. Neben der Kofinanzierung durch rund 62 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) setzt sich die nationale Kofinanzierung aus Landesmitteln, Bundesmitteln sowie Verkaufserlösen freiwerdender Landesliegenschaften zusammen. Für die gesamte Baumaßnahme wurde erstmals in Thüringen ein Großprojektantrag bei der EU eingereicht, der durch die Europäische Kommission im April 2019 genehmigt wurde.

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