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146 Mio. Euro für staatlichen Hochbau im Jahr 2024 verausgabt: „Investitionen in Schulen, Hochschulen und Feuerwehr stärken unser Gemeinwesen“


Rund 146,6 Mio. Euro wurden im Jahr 2024 bis Ende November für den staatlichen Hochbau im Freistaat Thüringen verausgabt. Damit wird das sehr hohe Investitionsniveau von 2023 fortgesetzt. In einer Vielzahl an Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen spiegelt sich die kontinuierliche positive bauliche Entwicklung der Liegenschaften des Freistaates wider. „Thüringen hat einen Bestand von mehr als 400 Liegenschaften und die Bauverwaltung sorgt für eine funktionierende, digital verbesserte, klimafreundlichere und somit sparsamere Infrastruktur. Die Landesbauverwaltung gibt den zentralen Institutionen des Freistaats ein Zuhause. Damit sorgen wir für die Grundlagen unseres Gemeinwesens“, so der Minister für Digitales und Infrastruktur, Steffen Schütz.

Vorrangiges Ziel des Landeshochbaus ist, die Lehr- und Forschungsbedingungen an den zehn Thüringer Hochschulen sowie die Arbeits- und Unterbringungssituation von Dienststellen und Einrichtungen des Landes zu verbessern. Schwerpunkte sind dabei auch die Barrierefreiheit und Digitalisierung, der Brand- und Arbeitsschutz sowie die Einhaltung der Vorgaben für nachhaltiges Bauen. Der Fokus lag auch 2024 insbesondere auf Sanierungen bestehender Gebäude und Strukturen. Aber auch Neubau-Großprojekte wie der Campus am Inselplatz in Jena und die Standortentwicklung Coudraystraße in Weimar – beide gefördert mit EFRE-Mitteln – wurden weitergeführt. Neben einer optimierten Funktionalität ist auch die baukulturelle Ästhetik der Gebäude als Repräsentationsorte des Freistaat Thüringens ein wichtiger Aspekt. Deshalb ist der Architekturpreis der Architektenkammer Thüringen 2024 für das Helmholtz Institut Jena eine besondere Würdigung der Leistungen des Landesbaus.

Schwerpunkte im Hochschulbau 2024 waren:

  • Einweihung AWZ und CEEC II, Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Weiterführung der Energetischen Sanierung der Sporthalle an der Universität Erfurt
  • Richtfest des Neubaus des Lehr- und Forschungsgebäudes der Dualen Hochschule auf dem Campus Gera

Schwerpunkte im Ressortbau 2024 waren:

  • Weiterführung der Sanierungsarbeiten an der Staatskanzlei in Erfurt
  • Spatenstich für den Beginn der Sanierungs- und Erweiterungsbaumaßnahmen der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (TLFKS) in Bad Köstritz
  • Fertigstellung der sanierten Räumlichkeiten und Eröffnung der Zwangsarbeiterausstellung, in Weimar
  • Grundsteinlegung für die Polizeiinspektion Saale-Orla in Schleiz
  • Fertigstellung der Sanierung und des Erweiterungsbaus der Schulsporthalle des Sportgym-nasiums Oberhof
  • Erneuerung der Wirtschaftsanlagen für den zentralen Fahrdienst des Freistaates Thüringen in Erfurt

Ausblick 2025:

  • Baubeginn der Energetischen Sanierung und Erweiterung der Infrastruktur des Thüringer Landesrechenzentrums in Erfurt
  • Eröffnung der sanierten Kapelle im Schloss Reinhardbrunn
  • Fertigstellung Microverse Center Jena
  • Übergabe des neu gebauten Laborgebäudes und des grundsanierten Fakultätsgebäudes in der Coudraystraße in Weimar an den Nutzer, Weimar 
  • Übergabe des Neubauten Fakultätsgebäude Mathematik und Informatik sowie des Rechen-zentrums am Campus Inselplatz in Jena
  • Baubeginn der Sanierung des Heizhaus zur Umstellung der Energieversorgung des Hochschulcampus in Nordhausen auf regenerative Energieträger

„Das Engagement der Kolleginnen und Kollegen in der Landesverwaltung ist die Basis, um unsere Ziele umzusetzen. Auf Grundlage ihrer breiten Erfahrungen bauen sie Gebäude, damit die Aufgaben für das Gemeinwesen durch die entsprechenden Nutzer wie Schulen, Hochschulen, Feuerwehr, Polizei und Justiz dort gut erledigt werden können. Es gilt, nachhaltig und funktional zu bauen und das wirtschaftlich“, so Minister Schütz abschließend.

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