Verkehrssicherheit
Verkehrsunfälle sind keine unvermeidbaren Nebeneffekte der Mobilität, sondern sie gehen nach wie vor in der Regel auf fehlerhaftes menschliches Verhalten zurück. Genau dies soll sich in der Verkehrssicherheitsarbeit noch stärker wiederfinden. Verkehrssicherheit ist keine Sache von Einzelnen, sondern von jedem Einzelnen. Dazu braucht es vielfach ein neues Denken. Der sichere Straßenverkehr muss in den Köpfen anfangen, erst dann wird sich das Verhalten ändern.
Das Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur arbeitet in einem guten Netzwerk mit anderen Institutionen zusammen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Thüringer Verkehrssicherheitsprogramm 2030
Die sichere Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger hat in der Verkehrspolitik des Freistaats Thüringen einen besonderen Stellenwert. Mit der Fortschreibung des Thüringer Verkehrssicherheitsprogramms 2020 soll die Sicherheit auf Thüringer Straßen bis zum Jahr 2030 weiter erhöht werden.
Das Programm enthält ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2030 soll die Anzahl der im Thüringer Straßenverkehr getöteten Personen um weitere 40 Prozent reduziert werden. Das Programm greift dazu bisherige Leitsätze und Zielstellungen auf und entwickelt diese im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen weiter. Im Fokus stehen die Faktoren „Mensch“, „Infrastruktur“ und „Technik“.
Hintergrund: Im Jahr 1990 erreichte die Zahl der im Straßenverkehr tödlich Verunfallten im Freistaat mit 547 Personen einen traurigen Höchststand. Der heutige Blick auf die Verkehrssicherheitsarbeit in Thüringen ist ermutigend: Trotz eines deutlichen Anstiegs des Verkehrs seit 1990 konnte bis zum im Jahr 2022 ein Rückgang von mehr als 80 Prozent verzeichnet werden. Das entspricht 85 getöteten Personen - das sind 85 zu viel. Für die Verkehrssicherheitsarbeit heißt das: Wir sind noch nicht am Ziel, das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 wird dabei helfen, Leben zu schützen und Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Das Programm zum Download
Thüringer Verkehrssicherheitsprogramm 2030 (Datei ist barrierefrei.)

Wintertipps 2025/2026

Thüringer Verkehrssicherheitsrat – ein Bündnis für die Erhöhung der Verkehrssicherheit
In Thüringen bündelt der Thüringer Verkehrssicherheitsrat (TVSR) Behörden, Institutionen und Verbände, die sich mit dem Themenkomplex „Erhöhung der Verkehrssicherheit“ befassen. Der TVSR soll in erster Linie die Arbeit in den Bereichen Verkehrsaufklärung und Verkehrserziehung im Freistaat fördern, präventive Maßnahmen koordinieren und damit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Freistaat beitragen. Projekte und Aktionen des Thüringer Verkehrssicherheitsrats werden durch das Engagement und die Mittel seiner Mitglieder realisiert, teilweise in Zusammenarbeit und mit Unterstützung Dritter.
Mitglieder des Thüringer Verkehrssicherheitsrats
Außer dem TMDI gehören noch folgende Institutionen, Verbände und Behörden dazu:
Institutionen & Verbände
- ADAC Hessen-Thüringen e. V.
- Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) – Landesverband Thüringen e. V.
- Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen e. V. (AGFK-TH)
- Auto Club Europa (ACE)
- DEKRA e. V. – Landesstelle Thüringen
- Landespolizeidirektion Thüringen
- Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) e. V.
- Landesverkehrswacht Thüringen e. V.
- Thüringer Fahrlehrerverband e. V.
- Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)
- TÜV Thüringen e. V.
- Unfallkasse Thüringen
- Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) e. V. – Landesgruppe Südost
- Verband Mitteldeutscher Omnibusunternehmer e. V.
Behörden
Informationen zur Verkehrs-Sicherheit in Leichter Sprache
Downloads
Diese Seite teilen
Weitere Werkzeuge
) tragen.