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Kataster- und Vermessungswesen, Bodenmanagement und Geoinformation

Unsere Gesellschaft stellt sich immer mehr den Themen wie Klima, Energie, Mobilität, Nachhaltigkeit oder Demografie. Fragen wie „Wie sieht die Zukunft aus?“, „Wie entwickelt sich unser Leben?“, „Wie funktioniert ein grüner und digitaler Wandel?“ oder „Wo liegt mein Grundstück?“ beschäftigen uns.

Themen

Liegenschaftskataster

Schon seit mehr als 150 Jahren dient das Liegenschaftskataster der Eigentumssicherung, der Wahrung von Grundstücksrechten und der Sicherheit im Grundstücksverkehr. 

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Raumbezug und Geotopographie

Wir realisieren, sichern und ermöglichen den einheitlichen geodätischen Raumbezug für Thüringen. Der Raumbezug bildet die Basis für sämtliche topographische und kartographische Erzeugnisse wie Karten, Orthophotos, Geländemodelle usw.

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GIS-Koordinierung und Geodateninfrastruktur

Neben der Erfassung der erforderlichen Daten in automatisierter Form steht die Bereitstellung der Geodaten für potenzielle Nutzer nach allgemeinen Normen und Standards im Vordergrund der GIS-Koordinierung.

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Städtebauliche Bodenordnung

In Thüringen besteht ständig Bedarf an verfügbaren und bezahlbaren Wohnbau- und Gewerbeflächen. In den kleineren Gemeinden geht es vor allem darum, funktionsfähige Ortslagen zu behalten und die Bautätigkeit wieder in den Ortskern zu lenken.

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Immobilien-Wertermittlung

Die Schaffung einer größtmöglichen Transparenz auf dem Immobilienmarkt (Grundstücksmarkt) ist die Aufgabe der amtlichen Wertermittlung. In Thüringen wird diese Aufgabe durch die neun unabhängigen Gutachterausschüsse und die Zentrale Geschäftsstelle erfüllt. 

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Flurbereinigung und Flurneuordnung

Die Flurbereinigung verbindet die zweckmäßige Neuordnung von ländlichem Grundbesitz mit Investitionen in die Infrastruktur im ländlichen Raum. Gesetzliche Grundlagen sind das Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) und das Landwirtschaftsanpassungsgesetz (LwAnpG).

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Thüringer Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

Zur Beantwortung der verschiedenen Fragen bietet die Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation als öffentlicher Sektor Werkzeuge an. Eine wesentliche Grundlage hierfür sind die Geobasisdaten. Die fachübergreifende Verknüpfung raumbezogener Informationen ermöglichen vielfältige Analysen, Simulationen oder Modellierungen. Die Ergebnisse geben uns – Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Bürgerinnen und Bürgern - Erkenntnisse und lassen Bedürfnisse erkennen. Die Informationen helfen uns bei der Beantwortung von Fragen in unseren Aufgabenbereichen Kataster- und Vermessungswesen, Raumbezug und Geotopographie, GIS-Koordinierung und Geodateninfrastruktur, Städtebauliche Bodenordnung, Immobilienwertermittlung, Flurbereinigung und Flurneuordnung.

Thüringer Kataster- und Vermessungsverwaltung

Die Kataster- und Vermessungsverwaltung nimmt bei der offenen Bereitstellung von Verwaltungsdaten als open data eine Vorreiterrolle ein. Diesem Engagement ist es zu verdanken, dass seit dem 1. Januar 2017 Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Fach- und Kommunalverwaltungen auf die meisten Geobasisdaten sowie digitale Geofachdaten der Landesverwaltung kostenfrei zugreifen können. Als erstes Flächenland hatte Thüringen die Geobasisdaten als „Offene Geodaten“ verfügbar gemacht.

Konkret zu der Frage „Wo liegt mein Grundstück bzw. Flurstück?“ finden Sie Informationen unter der Rubrik Liegenschaftskataster.

Medieninformationen aus diesem Themenbereich

Medieninformation Minister Schütz zum 100-Tage-Programm: „Als Innovationstreiber das Leben der Menschen in Thüringen erleichtern“


„Wir wollen Innovationstreiber sein. Das 100-Tage-Programm der Landesregierung ist ein guter Start, denn es enthält viele unserer Projekte. Bauen, Infrastruktur und Digitales sind politische Themenfelder, die das Leben der Menschen tagtäglich beeinflussen. Hier ist in den vergangenen Jahren einiges liegen geblieben. Es gibt viel für uns zu tun, um die Wohnsituation, die Mobilität und die digitalen Möglichkeiten zu verbessern, um das Leben der Menschen in Thüringen zu erleichtern“, so Steffen Schütz, Thüringens Minister für Digitales und Infrastruktur.

Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur Steffen Schütz steht vor dem Ministerium
Foto: TSK / Andreas Pöcking

Der Wohnungs- und Hausbau in Thüringen erlebt seit einiger Zeit eine Flaute und die Baubranche braucht dringend Impulse, um aus der Krise zu kommen. „In den ersten 100 Tagen wollen wir bürokratische Hürden abbauen, um Häuslebauern, der Baubranche und mittelständischen Handwerksbetrieben ihre Arbeit zu erleichtern. Wir setzen in Thüringen eine bundesweit einheitliche Muster-Vorschrift zu den neusten bautechnischen Normen um und standardisieren den Holzbau durch einen Bauartenkatalog, der die bisherigen Einzelvorschriften entbehrlich macht“, so Minister Schütz. „Mit der Anbindung der ersten Bauaufsichtsbehörden an ein Landesportal werden erste digitale Bauanträge ermöglicht, was für alle Baubeteiligten einen deutlichen Zeit- und Effizienzgewinn bedeutet und Kosten spart.“ Ergänzend zum 100-Tage-Programm werde die Neufassung der Förderrichtlinie für den sozialen Wohnungsbau vorgezogen, um die Anreize für Neubau zu erhöhen und so perspektivisch mehr günstigen Wohnraum zu schaffen. 

Moderne digitale Prozesse vereinfachen das Alltagsleben und entlasten die Verwaltung. Minister Schütz will durch Bürokratieabbau vor allem spürbare Erleichterungen für Wirtschaft und Bürger umsetzen: „Verwaltungshandeln ist oft zu kompliziert, nicht einheitlich und zu wenig automatisiert. Wir gründen einen Digitalbeirat, der die Situation ressortübergreifend analysiert sowie einheitliche und zügig umsetzbare digitale Maßnahmen zur Vereinfachung des Verwaltungshandelns, des Alltagslebens und der Antragsstellung vorschlägt. Mit einem neuen Digital- und Praxischeck werden alle neuen Vorschriften an diesem Maßstab gemessen. Die Thüringer Kommunen werden von kostenfreien, digitalen Instrumenten zur Vereinfachung ihrer Arbeitsprozesse profitieren, so zum Beispiel bei der Förderung des kommunalen Straßenbaus.“ Für den Einsatz Künstlicher Intelligenz auf Verwaltungsebene werden eindeutige und einheitliche Regeln erarbeitet, um mit den neuen technischen Möglichkeiten, Aufgaben schneller und kostengünstiger umzusetzen.

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