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Waldpädagogik

Mit § 59 Abs.3 Thüringer Waldgesetz wird die Waldpädagogik im Sinne einer waldbezogenen Umweltbildung als Dienstaufgabe für die Forstbehörden definiert. Sie versteht sich als waldbezogene Umweltbildung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Bundesweites Zertifikat Waldpädagogik

Umweltbildung zum Thema Wald – kurz Waldpädagogik - ist in unserer außerschulischen Bildungslandschaft seit langem etabliert und es gibt hierzu viele Angebote in Deutschland. Um die Qualität in der Waldpädagogik zu sichern, erarbeitete der „Bundesarbeitskreis Zertifikat Waldpädagogik“ Mindeststandards für einen Zertifikatslehrgang Waldpädagogik.

Das „Zertifikat Waldpädagogik“ stellt heute den bundeseinheitlichen Rahmen dar, auf den sich die Bundesländer durch ihre jeweiligen Forstverwaltungen oder Landesbetriebe als staatliche Träger in der Bund-Länder-Forstchefkonferenz (FCK) verbindlich verständigt haben. Durch das Zertifikat mit seinen definierten Mindeststandards wird die waldpädagogische Arbeit professionalisiert und ihr Marktwert verbessert.

In den letzten Jahren wurde Waldpädagogik bereits als Wahlmodul von der Fachrichtung Forstwirtschaft der Fachhochschule Erfurt für ihre Studierenden angeboten. Jetzt erfährt die Waldpädagogik eine neue Auflage auf hohem Niveau: Das Sommersemester 2012 ist für die angehenden Bachelor des Studiengangs Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement der Ausbildungsbeginn zum zertifizierten Waldpädagogen. Dazu wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesforstverwaltung, Fachhochschule Erfurt und der Stadt Erfurt geschlossen.

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